Das Auf und Ab der Kulturen im Mittelmeerraum

Dank der immer exakteren Wissenschaften, Sensoren, Altertumskunde, Epochenwissen und Datierungen von archäologischen Funden, sind wir „modernen“ Menschen heute in der Lage die Kulturen im Mittelmeerraum besser zu verstehen und exakter beweisen zu können, wer mit wem handelte oder Krieg führte.

Aber die „besten“ Kriege im Mittelmeerraum führte dann doch immer wieder die Natur.

Der Mittelmeerraum – ein ewig „blubberndes“ Gefahrengebiet der Natur, dass uns demütiger werden lassen sollte. Jede Kultur – die dort dachte – sie sei „technisch“ überlegen oder „ewig“ wurde von Tsunamis, Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Wetterkatastrophen und Klimawechsel eines Besseren belehrt.

Hervorheben möchte ich heute: Das Volk der Minoer auf Kreta

http://www.merian.de/magazin/kreta-antike-volk-minoer.html 

Als ich dort mal als Tourist war, wurde mir erklärt, dass der Untergang durch ein grosses Erdbeben und Tsunamis besiegelt worden war. Besonders im Herbst lohnt es sich diese Ruinen mal zu inspizieren. Drücke jedem die Daumen – dass es dann natürlich nicht bebt.

Auch die Minoer sind sicherlich nicht die letzte Kultur im Mittelmeer  – die wir irgendwann nur noch aus der Archäologie her kennen werden. 

Überfällig sei ein grosses Beben auf der Erdbebenachse Syrien – Libanon – Israel – Ägypten. Man sei extrem schlecht vorbereitet – sei der Stand im Jahr 2012 – als die Menschheit am Mars Wasser suchte – weil das Wasser auf Erde verschmutzt war.

Wir haben nur diese Erde, wo der Sapiens leben kann. Daran sollten wir nochmal denken. Nur wünsche ich mir – dass wir zukünftig nicht „Erdbeben am Mars“ melden sollen, sondern – dass die Bauherren und Städte begreifen, wo die Lage ihrer Stadt ist und die Investition in Satelliten zur Erdbebenüberwachung den Menschen AUF ERDE hilft und nicht irgendeiner Kultur im Adlernebel. 

Sonst heisst der Eintrag ins Logbuch der Aliens in 100.000 Jahren mal: 
„Unbewohnten Planeten erreicht. Wir suchen herauszufinden – ob es hier mal intelligentes Leben gab“

 


 

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.