Schweres Erdbeben in Kolumbien

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Um 18.31 Uhr ereignete sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien. EMSC gibt eine Tiefe von 168 Kilometern an.

USGS gibt eine Tiefe von 140 Kilometern an. Eine ShakeMap wurde noch nicht berechnet. Durch die große Tiefe dürfte das Beben ein wenig abgeschwächt, aber immer noch gefährlich sein. Auch war es im großen Umkreis spürbar. Erste Zeugen aus Ecuador geben Intensität VI an. Aus Bogota gibt es Meldungen von Intensität IV.
Das Epizentrum lag genau unterhalb des Vulkans Sotara.

Update 18.53 Uhr:
EMSC hat das Beben auf M 7,1 heruntergestuft.
EMCG gibt außerdem ein Erdbeben der Stärke 4,1 in Westfrankreich um 18.43 Uhr an. Möglicherweise ist das eine Falschmeldung, ausgelöst durch das tiefe Kolumbien-Beben.

Update 19.04 Uhr:
Gute Nachricht: USGS hat das Beben auf M 7,1 heruntergestuft. Die ShakeMap ergibt maximal Intensität V rund um das Epizentrum. Für Quito und Bogota wird Intensität III bis IV angegeben. Damit ist das Erdbeben zwar immer noch potentiell gefährlich, aber es ist deutlich wahrscheinlicher, dass alles gut ausgeht. Nachbeben sind bei dieser Tiefe meist ziemlich selten. Folgebeben deutlich wahrscheinlicher.
Das Beben war in weiten Teilen von Kolumbien und Ecuador, sowie Teilen von Peru spürbar.

Update 19.33 Uhr:
Auch aus Panama gibt es erste Meldungen, dass dieses Beben dort spürbar war. Glücklicherweise wird von niemandem eine zerstörerische Intensität angegeben.
Aus Kolumbien gibt es erste Berichte, dass durch dieses Beben viele Menschen in Panik gerieten und die Häuser verließen. Ähnliches dürfte auch in Ecuador passiert sein. Schäden wurden aber bislang nicht gemeldet.

Update 20.30 Uhr (Lukatz):
Erste Schäden wurden gemeldet. Aus einigen Orten werden Schäden an Gebäuden gemeldet, wie groß diese sind ist unbekannt. Teilweise brach das Telefonnetz zusammen.

Update 20.47 Uhr:
Die Magnitude wurde wieder auf 7,3 nach oben gestuft. Dadurch ist laut USGS die Wahrscheinlichkeit für Todesopfer, hauptsächlich durch sekundäre Effekte wie Erdrutsche, gestiegen. Auch die Vulkane in der Umgebung, vor allem Sotara sollte man im Auge behalten, wenn man bedenkt, was das Costa Rica Beben für einen Einfluss auf die Vulkane hatte.

Update 22.00 Uhr (Lukatz):
In Ecuador, Küstenstadt Esmeraldas, sollen 2 Menschen von einer umstürzenden Mauer erschlagen worden sein, aber die Regierung dementierte jedoch diese Angaben. Die Meldung das es 2 Tote gegeben hat wurde über Twitter verbreitet.

Update 2. Oktober 9.35 Uhr
Nach Angaben von LatinaPress wurden bei dem Erdbeben in Kolumbien mehrere Menschen verletzt. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Außerdem sollen viele Häuser Schäden davongetragen haben, die aber nicht gravierend sind.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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