Erdbeben Italien (Frankreich): Schäden an Gefängnis, Schulen evakuiert

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In den Italienischen Alpen(Region Piemont), nahe der französischen Grenze, ereignete sich um 11.20 ein starkes Erdbeben mit Magnitude 4,5. Die vorläufige Tiefe wird vom EMSC mit 2 Kilometern angegeben. Das Erdbeben war noch in Turin und in Monaco spürbar. Schäden sind nicht ausgeschlossen, auch Erdrutsche sind möglich. Updates folgen.

Update 11.42 Uhr:
EMSC hat sich nach den Italienischen Behörden gerichtet und das Beben vorläufig auf 3,9 nach unten korrigiert. Aber es ist wohl zu erwarten, dass das Erdbeben bei dem Fühlbarkeitsradius bald wieder hochgestuft wird.

Update 11.43 Uhr: Das ging schnell. Schon steht das Beben wieder bei M 4,2. Die Italienischen Behörden geben eine Tiefe von 10,2 Kilometern an.

Update 11.45 Uhr: Der französische Erdbebendienst gibt Magnitude 4,3 an. Zeugen in Nizza, knapp 100 Kilometer vom Epizentrum entfernt, beschreiben dieses Beben als ziemlich stark. Intensität V wird angegeben.

Update 11.57 Uhr: Auch auf Italienischer Seite wird nun Intensität V gemeldet. Ein Dort namens Airasca, 40 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Bei diesen Angaben dürfte das Beben am Epizentrum, wo es viele kleine Bergdörfer gibt, recht stark gewesen sein und eventuell Schäden angerichtet haben.

Update 12.28 Uhr:
Italienischen Medienberichten zufolge sorgte das Erdbeben in Turin für Panik unter der Bevölkerung. Menschen verließen fluchtartig ihre Wohnungen und gingen auf die Straßen. Das Erdbeben im Mai steckt wohl noch in den Hinterköpfen der meisten Menschen. Berichte über Verletzte oder Schäden gibt es bislang noch nicht.

Update 12.45 Uhr:
In der Stadt Saluzzo, 20 Kilometer vom Epizentrum entfernt, wurden zwei Schulen sowie ein Gefängnis evakuiert, nachdem an den Gebäuden leichte Schäden aufgetreten sind.

Update 13.27 Uhr:
Kleine Korrektur: Die Schulen wurden nicht beschädigt, die wurden nur vorsichtshalber evakuiert, da das Beben in Saluzzo recht stark war.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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