Staudamm: Starkes Erdbeben in Zentralvietnam, Schwere Schäden

Der Son-Tranh-2 Staudamm in der vietnamesischen Region Quang Nam hat nun sein bislang größtes Erdbeben hervorgebracht.

Um 15.41 Uhr MESZ ereignete sich nach Angaben der Thailändischen Meteorologiebehörde ein Erdbeben der Stärke 5,2. Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor, aber bei der bisherigen seismischen Aktivität und deren Folgen ist böses zu befürchten.

Wenn es neues gibt werde ich ein Update schreiben.

Update 18.40 Uhr:
Die vietnamesischen Behörden geben Magnitude 4,6 in einer Tiefe von 7 Kilometern an. Demnach lag das Epizentrum des Bebens nicht direkt am Staudamm sondern mehrere Kilometer weiter südlich.
Bei dem Beben gerieten die Menschen am Epizentrum in Panik, verließen ihre Häuser. Nach Zeugenangaben war dies das heftigste aller bisherigen Beben. Es soll auch einige Nachbeben gegeben haben.
Über Schäden liegen noch keine Berichte vor.

Update 23. Oktober 8.56 Uhr:
Wie vietnamesische Nachrichtenagenturen berichten, hat das Erdbeben schwere Schäden angerichtet. 256 Gebäude wurden demnach beschädigt, viele davon schwer. Vor allem der Ort Tra Bui ist mit 97 beschädigten Wohnhäusern schwer betroffen. Der Sachschaden beläuft sich demnach auf 1,2 Mrd. Vietnamesische Dong. (ca. 44.000 Euro)
Menschen wurden bei dem Beben nicht verletzt, obwohl eine Massenpanik auftrat und viele während des Erdbebens aus Fenstern gesprungen sind.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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