Starke Erdbeben vor Sulawesi und Sokorta; weitere Beben nahe Darwin und New York

Indonesien:
Nördlich der Minahasa-Halbinsel ereignete sich um 2.36 Uhr MEZ ein Erdbeben der Stärke 5,8 in 16 Kilometern Tiefe.(USGS) Demnach war das Beben auf der Halbinsel mit maximal Intensität V spürbar. Dies reicht in manchen Regionen um Schäden zu verursachen. Berichte darüber liegen noch nicht vor.
Kurz nach dem ersten Beben folgte ein Nachbeben der Stärke 5,4.
Die Region zwischen den Philippinen und den kleinen Sunda-Inseln scheint ähnlich wie Chile momentan sehr aktiv zu sein. Mit dem Unterschied, dass es hier schon größere Beben gab.

Carlsberg-Rücken:
Das zweite größere Erdbeben des Tages ereignete sich heute 400 Kilometer vor der Küste der Jemenitischen Insel Sokorta. Es hatte Stärke 5,7 und war wahrscheinlich nicht spürbar.

Australien:
Nahe der Nordküste von Australien hat es laut GFZ gestern Abend ein Beben der Stärke 4,9 gegeben. Ein recht ungewöhnlicher Ort für ein Erdbeben dieser Stärke. Die australische Seismologiebehörde hat ihre Homepage im Moment nicht online, so dass eine Überprüfung dieses Bebens nicht möglich ist. Es wäre das stärkste Erdbeben in dieser Region seit 1967.

Connecticut:
Wie heute bekannt wurde gab es am Morgen des 4. Novembers ein weiteres Erdbeben in der Nähe von New York. 70 km nordöstlich von New York lag das Epizentrum des Magnitude 2 Bebens. Es gibt keine Berichte, dass dieses Erdbeben spürbar war.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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