Die Nacht der Nachbeben

Ein seltsames Phänomen, dass vor allem in der letzten Zeit häufig zu beobachten war. Größere Nachbeben verschiedener Beben treten gehäuft innerhalb kürzester Zeit auf. Letzte Nacht war es wieder so weit. Betroffen waren dabei folgende Regionen:

El Salvador:
Gestern Abend um 22.26 Uhr MEZ traf ein starkes Erdbeben der Stärke 5,5 die Küstenregion. Nach Angaben vom USGS hatte das Beben eine Tiefe von 13 Kilometern. Laut ShakeMap war das Erdbeben in weiten Teilen El Salvadors und Guatemalas zu spüren, u.a. auch in den beiden Hauptstädten. Zeugenberichte gibt es aber nur vereinzelt aus El Salvador. Schäden hat es vermutlich keine gegeben.

Guatemala:
Zwei größere Erdbeben innerhalb kurzer Zeit ereigneten sich am frühen Morgen vor der Küste. Sie hatten Magnitude 5,1 und 5,3 und Tiefen von etwa 45 Kilometern. Beide waren im Süden von Guatemala, u.a. in der Hauptstadt, sowie im Süden von Mexiko spürbar. Auch hier gibt es keine Berichte über Schäden.

Myanmar:
Das dortige Nachbeben hatte Magnitude 4,8 und eine Tiefe von 10 Kilometern. Das Epizentrum lag 87 Kilometer nördlich von Mandalay.

Japan:
Vor der Küste gab es ein Nachbeben der Stärke 4,7. Es war nicht spürbar.

Außerdem:
Im Nordmeer kam es in der Nacht zu einem Erdbeben der Stärke 5,7.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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