Erdbebenschwarm bei San Francisco

Im Großraum San Francisco, südlich des Küstenortes Pacifica, setzte gestern ein Erdbebenschwarm ein. In knapp 24 Stunden wurden 12 Erdbeben über Magnitude 1 registriert. Davon waren 5 Erdbeben über Magnitude 2 aber nur die beiden stärksten (M 2,6 und M 2,8) waren, teilweise bis nach San Francisco, spürbar. Schäden gab es keine. Ale Beben hatten eine Tiefe von  ungefähr 8 Kilometern.
Neben den Beben südlich von Pacifica gab es ein weiteres Erdbeben einige Kilometer östlich an der San Andreas Verwerfung. Es hatte Magnitude 2,6.

Die Erdbeben an der Küste sind vermutlich auf die San Gregorio Verwerfung zurückzuführen, die sich entlang der Küste von San Francisco, wo die nahe der Golden Gate Bridge auf San Andreas trifft, mit Unterbrechungen etwa 130 Kilometer nach Süden erstreckt.
Die San Gregorio Verwerfung gilt neben San Andreas als die gefährlichste im Großraum San Francisco. Sie sei in der Lage Erdbeben über Magnitude 7,5 hervorzubringen. In den nächsten 20 Jahren bestehe, so das Ergebnis einer Studie des USGS, eine Wahrscheinlichkeit von 10% für ein schweres Erdbeben entlang der San Gregorio Verwerfung.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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