Südfrankreich: 50. Beben in den Pyrenäen

In den Nostradamusprophezeiungen kommt ein Vers vor, der von einem grossen Beben spricht und einige „Interpreten“ hätten die Pyrenäen als Errettungsort interpretiert, wie vielleicht manche gelesen haben. Der Pic de Bugarach (Ostpyrenäen) sei der einzige Ort auf Erde, wo man den „Weltuntergang“ überlebe und so hätten die Behörden diesen Berg inzwischen gesperrt, da dort ca. 100.000 Menschen am  21.12. Menschen erwartet werden.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/weltuntergangs-hysterie-in-den-pyrenaen-1.2512259

Nun – wir sehen das etwas lockerer. Aktuell sind die Pyrenäen eher ein Erdbeben gefährdetes Gebiet und interessant ist die Gegend um Lourdes.

Um 15:49 Ortszeit bebte es dort in nur 2 km Tiefe mit Stärke M 2.9. Der Wallfahrtsort Lourdes liegt nur 5 km entfernt. Aufgrund der geringen Tiefe war es mit höherer Intensität fühlbar. Schäden sind nicht zu erwarten.

Das bis jetzt stärkste Beben in diesem Jahr in den Pyrenäen war am 13.10.2012 mit M 3.8 in 8 km Tiefe 13 km von Lourdes entfernt.

Hier der Nostradamusvers für „Apokalyptiker“:
Vierzeiler VI.88:

„Un regne grand demourra desole,
Aupres de l’Hebro se seront assemblees:
Monts Pyrenees le rendront console,
Lors que dans May seront terres tremblees.“

„Ein großes Reich wird entstellt und tief betrübt,
Nahe des Ebro werden sie sich versammeln:
Pyrenäen werden sie trösten,
Wenn im Mai die Länder beben werden.“

http://www.esomedia.de/info/nostradamus/25006.htm

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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