Vulkane weltweit

Jebel Zubair (Jemen):
Vor der jemenitischen Küste, unweit der Vulkaninsel Jebel Zubair, gibt es seit einigen Tagen einen großen Erdbebenschwarm. Am Morgen des 4. Dezembers begann es mit einem Erdbeben der Stärke 4,5. Darauf folgten bis heute 6 weitere 4er Beben, zwei davon ebenfalls Magnitude 4,5, sowie viele weitere kleinere.
Die letzte Eruption auf Jebel Zubair ereignete sich 1824. Allerdings wurde Ende letzten Jahres eine starke submarine Eruption nahe der Insel beobachtet, die ebenfalls nach einem Erdbebenschwarm einsetzte. Möglicherweise steht nun eine weitere Eruption unmittelbar bevor.

West Mata (Tonga):
Am unbenannten Nachbarvulkan des submarinen West Mata ereignete sich gestern ein für diese Region ungewöhnlich flaches Erdbeben der Stärke 4,7.

Vesuv (Italien):
Nach dem gestrigen mehrstündigen Tremorintermezzo zeigt das Seismogramm heute keine Auffälligkeiten. Der Ursprung des gestrigen „Tremors“ ist noch immer unbekannt. Von offizieller Seite gibt es keine Stellungnahme.

Tolbatschik (Russland)
Die Eruption dauert noch an. Ein gewaltiger Lavastrom bahnt sich momentan seinen Weg ins Tal. Bilder dazu hier.

Ruapehu (Neuseeland):
Der Vulkan steht weiterhin unter Beobachtung, da noch immer erhöhte Aktivität registriert wird. Nach Angaben von GeoNet Neuseeland kann es jederzeit zur Eruption kommen. Als GeoNet dies das letzte Mal über den Ruapehu sagte, brach kurz darauf der Tongariro aus, der sich zur Zeit ruhig verhält.

Coso Volcanic Field (Kalfornien):
Der Erdbebenschwarm hält weiterhin an, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau als noch vor ein paar Tagen.

The following two tabs change content below.
Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)