34 Verletzte nach Erdbeben im Iran

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In der Provinz Ost-Aserbaidschan ereignete sich am Nachmittag ein Erdbeben der Stärke 4,8 in einer Tiefe von 18 Kilometern.(USGS) Bei dem Beben handelt es sich vermutlich um ein Nachbeben der beiden verheerenden Beben von August 2012.
Nach ersten Informationen der Rettungskräfte hat das Erdbeben im nächsten Dorf Shasavar eine Reihe von Gebäuden beschädigt und mindestens zwei Menschen verletzt, die ambulant behandelt werden. Details zu den Schäden sind noch nicht bekannt. Ebenso gibt es noch keine Meldungen aus anderen Dörfern der Region, so dass die Zahl der Verletzten noch ansteigen kann.
Update 19.19 Uhr: Neue Berichte geben eine Zahl von mindestens 6 Verletzten auf dem Dorf Shahsavar an, die von den Rettungsteams des „Roten Halbmondes“ in Krankenhäuser gebracht wurden.
Update 19.39 Uhr: Es werden weitere Details bekannt. Mindestens 10 Menschen wurden verletzt. 7 Davon stammen aus dem Dorf Shahsavar. 6 von ihnen sind durch den Stress und die Panik beim Erdbeben zusammengebrochen, die anderen wurden bei der Flucht aus ihren Häusern verletzt. Alle wurden in ein Krankenhaus in Täbris gebracht.
Über größere Schäden ist noch nichts bekannt. In Shahsavar wurde eine Reihe Gebäude beschädigt und auch aus Täbris werden leichte Gebäudeschäden berichtet.

Update 27.1.13 (Lukatz):
Nach neusten Meldungen wurden 13 Menschen leicht verletzt. Die Personen wurden alle während der Flucht verletzt, und nicht von Trümmern getroffen.

Update 10.45 Uhr:
Insgesamt wurden bei dem Erdbeben 34 Menschen verletzt, alle von ihnen indirekt, also nicht durch herabfallende Trümmer oder ähnliches. 23 von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. 13 von ihnen wurden verletzt, als sie aus ihren Häusern geflüchtet sind(10 von ihnen stammen aus Shahsavar). 10 weitere erlitten Nervenzusammenbrüche oder Herz-Kreislauf Probleme. Die 11 ambulant behandelten haben ebenfalls Verletzungen dieser Art.
Es gab keine größeren Schäden in der Region.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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