Frankreich: Gefahr für die Lourdes-Wallfahrer 2013?

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Wer den Boden am Neujahrstag in den Pyrenäen wackeln fühlte, muss nicht betrunken sein, aber viele werden es wahrscheinlich deshalb heute nicht gefühlt haben.

Die erste Bebenserie des Jahres 2013 erleben wir in den Pyrenäen nahe Lourdes. Es seien alles Nachbeben des gestrigen M4.8-Bebens.

Zwischen 5:26 UTC und 16:38 UTC (17:38 Ortszeit) kam es in nur 12 km Entfernung in sehr geringer Tiefe (2 – 10 km) bereits zu zehn mittelschwachen Erdstössen zwischen M 2.6 – M 3.5. Will uns die Hl. Maria etwas sagen? (kleiner Scherz zum Jahresanfang)

Die Häufigkeit der Beben bis fast M 5 lässt doch aufhorchen und der Druck der afrikanischen Platte auf Spanien, Portugal und dann auf die Pyrenäen scheint weiterhin hoch zu sein. Es bleibt spannend.

Reiseleiter sollten bisschen informiert sein, damit Reisegruppen nicht in Panik geraten. Bis Stärke 5 ist Panik in Europa bekanntlich überflüssig, sondern nur besonnenes Reagieren hilft. Dazu gehört auch, dass man einfach weiss, dass es dort zu kleineren Erschütterungen kommen kann und man entsprechend um sich blickt, ob man sich irgendwo befindet, wo etwas auf einen fallen oder rutschen könnte. Sowie dass man für kleinere Kratzer oder Blessuren immer Pflaster griffbereit hat.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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