Starkes Erdbeben in Norditalien, leichte Schäden

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Die Emilia-Romagna wurde heute mittag um 15.48 Uhr erneut von einem starken Erdbeben erschüttert. Es hatte laut EMSC und USGS Magnitude 5,0 und eine Tiefe von nur 4,8 Kilometern. Das Epizentrum lag im Süden der Region, im Apennin. Es war bis nach Mailand, Turin und zum Gardasee spürbar. Durch die geringe Tiefe hatte das Erdbeben am Epizentrum eine hohe Intensität, vermutlich MMI V bis VI. Dadurch sind leichte bis mittlere Schäden wahrscheinlich. Updates folgen.

Update 16.38 Uhr:
Auf Nachfrage: Das Erdbeben war nicht dort, wo es im Mai die beiden verheerenden Erdbeben gab. Allerdings gab es vor genau einem Jahr in genau der Region wie heute ein ähnlich starkes Erdbeben.
25.01.2012: M 4,9 Emilia-Romagna: http://www.emsc-csem.org/Earthquake/earthquake.php?id=252392
27.01.2012: M 5,0 Emilia-Romagna: http://www.emsc-csem.org/Earthquake/earthquake.php?id=252784

Update 16.45 Uhr:
In vielen Orten rannten Menschen während des Erdbebens aus ihren Häusern, wie es üblich ist. Bislang liegen noch keine Informationen über Schäden vor, das viele Menschen haben nach dem Beben die örtliche Feuerwehr gerufen.

Update 18.23 Uhr:
Nach neuen Medienberichten ist es in der Epizentralregion zu leichten Gebäudeschäden gekommen. Mehrere Gebäude sollen Risse bekommen haben. Zudem sind einige Schornsteine ganz oder teilweise eingestürzt. Auch soll es teilweise Probleme mit der Telekommunikation und Stromversorgung geben. Menschen wurden aber glücklicherweise nicht verletzt.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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