Erdbeben in Österreich nahe der Slowenischen Grenze verursacht leichte Schäden

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EMSC berichtet von einem spürbaren Erdbeben in Slowenien und Kroatien vor wenigen Minuten. Über die Stärke ist noch nichts bekannt, wir erwarten aber dass es mindestens M 4.

EMSC gibt nun ein Erdbeen der Stärke 4,2 um 14.35 Uhr an der Slowenisch-Österreichischen Grenze an. Es hatte eine Tiefe von 7 Kilometern.

Update 14.45 Uhr:
EMSC ist auf Stärke 4,8 hochgegangen. Das erklärt warum es bis nach Kroatien spürbar war. Eventuell war es auch in Bayern spürbar. Auch Schäden sind bei M 4,8 direkt am Epizentrum nicht ausgeschlossen.

Update 14.47 Uhr: EMSC ist nun wieder auf M 4,2 runtergegangen. Das Epizentrum lag in Österreich.

Update 14.49 Uhr: Geofon gibt M 4,7 an. Diese Daten wurden noch nicht von Seismologen bestätigt.

Update 14.53 Uhr: Zeugenberichte gibt es zur Zeit aus weiten Teilen von Slowenien, bis nach Ljubljana und Maribor war das Erdbeben spürbar. Auch in weiten Teilen Österreichs, vor allem in Kärnten, war dieses Erdbeben spürbar. Zeugen geben im Moment Intensität IV bis V an.

Update 14.57 Uhr: EMSC ist wieder auf M 4,5 hochgegangen. Das Erdbeben war auch in Zagreb (Kroatien) spürbar.

Update 15.04 Uhr: Auch in Graz in der Steiermark war das Erdbeben deutlich spürbar.
Wir würden uns freuen, wenn Leser uns ihre Erfahrungen als Kommentar mitteilen.

Update 15.07 Uhr: USGS gibt dieses Erdbeben auch mit 4,5 an. Allerdings in einer Tiefe von 10 Kilometern. Dieser Wert dürfte noch korrigiert werden.

Update 15.12 Uhr: Auch in Triest (Italien) war dieses Erdbeben spürbar.
Ich will nicht ausschließen, dass das Erdbeben auch in Teilen des Berchtesgadener Landes spürbar war. Berichte von Dort gibt es noch nicht. Ebenso Schadensmeldungen.

Update 15.19 Uhr:
ZAMG gibt nun auch M 4,5 in einer Tiefe von 7 Kilometern. Das dürften die korrekten Werte sein.

Update 18:50Uhr (Lukatz):
Das Beben heute war das Stärkste seit 2004, glücklicherweise sind (noch) keine Schäden gemeldet. Zu Spüren war es in Österreich, Slowenien, Kroatien und Italien, ein Bericht kommt aus dem 900km entfernten Gravenhage (Niederlande), dieser Bericht kann aber ignoriert werden. Die Nachbebentätigkeit ist gering, 5 Minuten nach dem Beben folgte eines mit 2,6. Danach gab es weitere 3 unter M1.
Weitere Nachbeben sind wahrscheinlich, diese werden aber nicht mit dem Hauptbeben vergleichbar sein. Ein weiteres noch stärkeres Beben kann auch ausgeschlossen werden.
Dann möchte ich mich auch bei Christine und Sascha bedanken, das sie sich hier zum Beben geäußert haben.
Österreich liegt in einem Aktiven Gebiet, hat man ja heute wieder gesehen, irgendwann wird es auch mal stärker sein, wann kann man nicht sagen. Falls es noch Berichte über Schäden gibt, oder sich Nachbeben über M2 ereignen werde ich nochmal ein Update schreiben.

Update 19.45 Uhr:
Wie österreichische Zeitungen berichten hat es in Kärnten, vor allem in der Umgebung des Ortes Bad Eisenkappel leichte Schäden gegeben. Herabgebröckelter Putz sowie Risse in Wänden wurden von Anwohnern berichtet. Es gingen mehr als 1000 Notrufe bei Feuerwehr und Polizei ein. Zum Glück sind keine größeren Schäden entstanden. Auch gab es keine Verletzten.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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