Erdbebenserie in Peru verursacht schwere Schäden; 31 Verletzte

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Gestern Abend ereignete sich im Süden von Peru eine kleine Erdbebenserie. Es gab 3 Erdbeben um Stärke 5. Das stärkste hatte Magnitude 5,3 und eine Tiefe von nur 6 Kilometern. Dies sorgte dafür, dass die Erdbeben eine hohe Intensität hatten.
Darunter litt die Bevölkerung. Durch die Erdbebenserie wurden mindestens 15 Gebäude zerstört. 35 weitere wurden schwer beschädigt. Die 50 Familien, die in diesen Häusern lebten, wurden obdachlos und werden zur Zeit von einem 8-Mann starken Rettungsteam, dass von der Regierung in das Gebiet gesendet wurde, mit Zelten, Decken und Nahrung versorgt.
Ein Kind, dass bei dem Erdbeben verletzt wurde, wird zur Zeit medizinisch behandelt.

Nun stellt sich die Frage nach der Ursache des Erdbebens. Peru ist zwar für Erdbeben bekannt, aber diese sind meist direkt auf die Subduktionszone zurückzuführen. Flache Beben im Landesinneren sind eher selten.
Die Erdbeben könnten mit der Aktivität des nahe gelegenen Vulkans Sabancaya zusammenhängen. Aus dessen Krater wurden nach den Erdbeben ungewöhnlich hohe Gasaustritte gemeldet. Zudem ist die Seismik (20 Erdbeben innerhalb von 24 Stunden) unterhalb des Vulkans angestiegen. Die letzte Eruption ereignete sich 2003.
Bereits vor der Eruption im Jahr 1986 soll es in der Region einen ähnlichen Erdbebenschwarm gegeben haben, dem dann ein schweres folgte.

Update 17.01 Uhr:
Insgesamt wurden bei dem Erdbeben 18 Gebäude komplett zerstört. Zudem sollen neben dem verletzten Kind mindestens weitere 30 Menschen wegen Panikattacken oder ähnlichem in Krankenhäuser eingeliefert worden sein.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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