Erdbeben in Kalifornien

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Vor wenigen minuten gab es im Süden von Kalifornien ein starkes Erdbeben. USGS nennt vorläufig Stärke 5,1. Das Erdbeben war in San Diego und Los Angeles spürbar.
Updates folgen

Update:
USGS listet zur Zeit 4 Erdbeben um M 5,1 innerhalb von 2 Minuten. Das ist vermutlich eine Fehlmeldung.
Zudem soll es weitere kleinere Nachbeben gegeben haben.
Das (oder die) Erdbeben soll sehr flach gewesen sein, die genaue Tiefe ist noch unklar. Die Vorläufige ShakeMap nennt MMI VI in der dünn besiedelten Epizentralregion

Update:
Nach kleiner korrektur nennt das USGS 3 Erdbeben mit M 4,7, 5,1 und 5,2 in der gleichen Region. Tiefen schwanken zwischen 0 und 12 Kilometern.

Update:
GFZ und EMSC nennen EIN Erdbeben der Stärke 5,0 mit einem viel östlicheren Epizentrum (USGS Epizentrum ist vermutlich korrekt).
Der Ursprung des Erdbebens ist die San Jacinto Verwerfung, die sich vom Salton See bis nach Riverside zieht.

Update:
Nach weiterer Korrektur ist das USGS nur noch bei dem einem Erdbeben der Stärke 5,2 in einer Tiefe von 100 Metern. (wird vermutlich noch korrigiert)
Intensität VI sollte in der dünn besiedelten Region keine größeren Schäden verursachen.

Update 18.22 Uhr:
USGS korrigiert immer noch. Bis die endgültigen Daten feststehen dauert es noch. So lange sehen wir die Daten des EMSC als korrekt an.
Der nächst größere Ort in der Nähe des Epizentrums ist die Stadt Anza, 20 Kilometer westlich.
Entlang der Jacinto Verwerfung kam es bereits in den vergangenen beiden Wochen zu einer erhöhter Aktivität, zum Einen in Riverside, zum Anderen am heutigen Bebenort.

Update 18.41 Uhr:
USGS ist sich mit M 4,7 für dieses Erdbeben nun ziemlich sicher. Die neue ShakeMap würde fürs Epizentrum maximal Intensität V ergeben. Also ungefährlich.
Die Kalifornier nehmen dieses Erdbeben wie üblich mit Humor. Wenn keine Dächer einstürzen, wird darüber gelacht. So kann es auch schon mal passieren, dass ein Twitter-User ein Erdbeben mit dem Harlem Shake verwechselt.

Update 18.48 Uhr:
Während USGS noch immer mit den Erdbebendaten (und den vielen Seitenaufrufen und Zeugenberichten) kämpft, wurden duzende Nachbeben direkt an der Jacinto Verwerfung, aber auch einige abseits, teils hundert Kilometer entfernt registriert. Ein richtiger Schwarm an kleinen Erdbeben, meist unter M 3,0, hat im Süden von Kalifornien begonnen. (Es gab ja euch einige Vorbeben)

Unter dessen gibt es erste Bestätigungen von lokalen Medien, dass bislang keine Schäden registriert wurden.

Update 19.02 Uhr:
EMSC ist nun auch auf M 4,6 heruntergegangen. Also war das Erdbeben deutlich schwächer als anfangs angegeben, obwohl es bis nach Los Angeles spürbar war.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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