Erdbeben in Xinjiang zerstört 10 Gebäude; keine Verletzten

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Um 4.01 Uhr heute morgen ereignete sich im Norden der Chinesischen Provonz Xinjiang ein Erdbeben der Stärke 5,2. Es hatte eine Tiefe von 8 Kilometern. Das Epizentrum lag nahe der Grenze zu Kirgisistan.
Unmittelbar nach dem Erdbeben schickte die Regierung Rettungsteams in die dünn besiedelte Epizentralregion, wo von den chinesischen Behörden Intensität VI erwartet wurde. Nach ersten Berichten aus der Region wurden mehrere Wohnhäuser in unterschiedlichem Ausmaß beschädigt. Es gibt auch unbestätigte Berichte von eingestürzten Gebäuden. Zudem verursachte das Erdbeben Risse in einer Schule, in der sich zum Zeitpunkt des Erdbebens etwa 500 Schüler aufgehalten haben. Diese wurden evakuiert. Auch der Schienenverkehr war vom Erdbeben betroffen. Züge wurden angehalten, da er Verdacht auf Schäden an Brücken und Tunneln bestand. Verletzt wurde niemand.

Update 12. März:
Neue Berichte belegen, dass bei dem Erdbeben insgesamt 10 Gebäude eingestürzt sind. 854 weitere wurden beschädigt. Bei einstürzenden Scheunen wurden mindestens 55 Nutztiere getötet. Menschenopfer wurden nicht bekannt, allerdings sind 3256 Menschen von den Gebäudeschäden betroffen.

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Siehe auch:
Schweres Erdbeben in Kasachstan verursacht Zerstörungen in Xinjiang (28.Januar 2013)
Erdbeben in Xinjiang beschädigt mehr als tausend Gebäude (8. Dezember 2012)

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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