Erdbebenserie in Guatemala verursacht einige Schäden

Seit einigen Tagen erschüttert eine Serie von kleinen bis mittleren Erdstößen die Region Santa Rosa im Süden von Guatemala. Insgesamt 38 spürbare Erdbeben von Magnitude 2,2 bis 4,1 (am Montag) wurden in der vergangenen Woche registriert. Diese Erdbeben hatten meist nur geringe Tiefen um 5 Kilometern. (Varianz zwischen 0,5 und 50 km)
Durch die anhaltenden Erschütterungen wurden in der Epizentralregion einige Schäden verursacht. Vor allem die Orte Cuilapa und Santa Rosa Ixhuatan sind betroffen. Dort wurden eine ganze Reihe von Gebäuden beschädigt, lokale Medien sprechen von mindestens 52. 4 Schulen und eine Kirche haben auch schwerere Schäden bekommen, wurden teilweise zerstört. Weitere Schulen wurden leicht beschädigt. Das öffentliche Leben in der Region ist durch die Erschütterungen nahezu zusammengebrochen. Händler haben ihre Geschäfte geschlossen, Schulen und andere öffentliche Gebäude bleiben ebenfalls dicht, da die Gefahr weiterer Erdbeben und weiterer Schäden besteht. Es wurden Notfalllager für die Menschen eingerichtet, deren Gebäude beschädigt wurden, oder die in Falle weiterer, stärkerer Erdbeben gefährdet wären.
Die Regierung hat die Menschen aufgefordert ruhig zu bleiben, um im Falle weiterer Erdbeben lebensgefährliche Situationen zu verhindern.
Erdbebenschwärme wie dieser sind in der Region keine Seltenheit und gehören zur normalen seismischen Aktivität der Region.

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Siehe auch:
Schweres Nachbeben in Guatemala (12. November 2012)
Gewaltiges Erdbeben vor der Küste von Guatemala (7. November 2012)

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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