Starkes Erdbeben in China, Xinjiang beschädigt 637 Gebäude

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In der Nord-West Chinesischen Provinz Xinjiang ist es Heute Morgen um 6.01 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 5.6 gekommen. EMSC und USGS geben die Tiefe mit etwa 30km an, dagegen sprechen die Chinesischen Behörden von einem Beben in 12km Tiefe. Das Epizentrum lag 70km entfernt der Provinthauptstadt Urumqi, dort war es stark spürbar. Zwar nennt USGS eine maximale Intensität von IV, aber wie in Taiwan dürfte diese Angabe wohl falsch sein.
Nach ersten Meldungen gibt es keine Verletzten, ein Rettungsteam ist aber in der Region unterwegs.

Update 8.21 Uhr:

Nach dem Erdbeben wurden 19 Personenzüge gestoppt und evakuiert, ebenso hunderte Schulen.
Auch in Urumqi wurden mehrere Gebäude evakuiert.

Chinanews

Update 16.24 Uhr:
Für chinesische Verhältnisse ungewöhnlich spät, wurden gerade eben die Schadensmeldungen aus der Epizentralregion veröffentlicht.
In der Stadt Urumqi selbst hat es anscheinend keine ernsten Schäden gegeben. In den Dörfern direkt am Epizentrum aber wurden mindestens 72 Gebäude mehr oder weniger stark beschädigt. Diese Häuser gehören zu Bauern und Hirten. Dabei wurde kein Gebäude zerstört und weder Mensch noch Tier wurden verletzt.

Update 30. März, 09.40 Uhr:
Nach neuen Überprüfungen wurden an mindestens 637 überwiegend ländlichen Gebäuden Schäden festgestellt. 1205 Menschen sind davon betroffen. Es bleibt dabei, dass kein Gebäude zerstört wurde und es keine Verletzten gegeben hat. Die Überprüfung der betroffenen Dörfer ist noch nicht abgeschlossen, es kann also sein, dass die Schadenssumme noch ansteigen wird.

Zudem kam es heute morgen in der chinesischen Provinz Liaoning nahe der Grenze zu Nordkorea zu einem tektonischen Erdbeben der Stärke 3,6. Liaoning ist noch ein wenig empfindlicher als andere Provinzen, daher sind hier Schäden nicht ausgeschlossen.

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Siehe auch:
Schwere Schäden nach Erdbeben in Xinjiang (11. März 2013)
Mehr als tausend beschädigte Gebäude nach Erdbeben in Xinjiang (08. Dezember 2012)

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Lukas Rentz

Lukas ist 18 und macht voraussichtlich 2018 sein Abitur an einem Gymnasium in Alzey. Anschließend soll ein Geologie-Studium folgen.

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