Erdbeben im Nordwesten des Iran – Mindestens 4 Verletzte

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Nahe der Großstadt Täbriz im Nordwesten des Iran kam es um 12.39 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 4,8. Die genaue Tiefe des Erdbebens ist noch nicht bekannt. Das Beben war aber vermutlich sehr flach.
Menschen in Täbriz berichten von einem starken Erdbeben. Am Epizentrum ist bei Erdbeben dieser Stärke immer mit Schäden zu rechnen. In Täbriz eher nicht.
Vermutlich war das Beben auch in Teilen der Türkei und Armenien spürbar.
Updates folgen.

Update 13.26 Uhr:
Die Seismologiebehörde des Iran, deren Homepage nach dem Erdbeben temporär überlastet war, nennt M 5,2 und eine Tiefe von nur 8 Kilometern, was dieses Erdbeben für nahe Ortschaften sehr gefährlich macht!

Update 13.29 Uhr:
Der nächst größere Ort am Epizentrum ist die Stadt Arasi Hoomeh, 8 Kilometer entfernt. Daneben gibt es aber noch viele kleinere Orte, sowie die Stadt Koshksaray mit 7500 Einwohnern, etwa 12 Kilometer vom Epizentrum entfernt.

Update 13.42 Uhr:
Zeugen am Epizentrum berichten von Schäden. Der Rote Halbmond hat Rettungsteams in die Region geschickt.

Update 14.27 Uhr:
Die Rettungskräfte in der Epizentralregion berichten von mindestens 2 Verletzten Personen, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Über das Ausmaß der Schäden gibt es noch keine Informationen.

Update 14.54 Uhr:
Die Schäden durch das Erdbeben scheinen nicht sehr groß zu sein. Aus einigen Dörfern werden beschädigte Gebäude gemeldet. Dabei handelt es sich überwiegend um Risse in Mauern und zerbrochene Fensterscheiben.
Die beiden Verletzungen durch das Erdbeben entstanden auch mehr oder weniger indirekt. Eine Person erlitt Schnittwunden durch das zerbrochene Glas. Die zweite verletzte sich bei der Flucht während des Erdbebens, in dem sie eine Treppe hinunterstürzte.

Update 17.07 Uhr:
Aus der Erdbebenregion wurden zwei weitere Verletzte gemeldet. Auch diese wurden ins Krankenhaus gebracht.
Der Rote Halbmond ist zur Zeit mit 50 Personen im Erdbebengebiet unterwegs um die Schäden zu inspizieren und mögliche weitere Opfer zu versorgen. Bislang wurden keine großen Schäden berichtet.
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Siehe auch:
Gewaltiges Erdbeben im Iran, Viele Tote und Verletzte, verheerende Schäden (16. April 2013)
34 Verletzte nach Erdbeben im Iran (26. Januar 2013)

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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