Starkes Erdbeben in Honduras – Berichte über Schäden und Stromausfälle

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Im Norden von Honduras ereignete sich um 21.14 Uhr ein Erdbeben der Stärke 5,5. Nach Angaben vom EMSC hatte es eine Tiefe von 20 Kilometern, USGS nennt eine Tiefe von nur einem Kilometer. Daraus resultierend hätte das Erdbeben am Epizentrum bis zu Intensität VII, für eine Region wie Honduras sehr gefährlich. Aber die genaue Tiefe ist noch nicht bekannt.

Das Erdbeben war auch in der Hauptstadt Tegucigalpa, sowie in Belize deutlich spürbar. Tegucigalpa liegt etwa 170 Kilometer entfernt, Menschen am Epizentrum berichten ein starkes Erdbeben, einige seien verängstigt. Berichte über Schäden liegen noch nicht vor.

Update 22.14 Uhr:
Nach ersten Medienberichten soll es an verschiedenen Orten nahe des Epizentrums zu Schäden und Stromausfällen gekommen sein. Details dazu sind noch nicht bekannt.
Unter anderem berichtet die Feuerwehr von Yoro (Region südlich vom Epizentrum) von Rissen in einigen ihrer Gebäude.
Update 22.31 Uhr:
Bewohner der Städte Yoro, Jolon und Olanchito berichten von Rissen in einigen Wohngebäuden. Alle drei Orte befinden sich in der Provinz Yoro, jeweils mehr als 40 Kilometer vom Epizentrum entfernt.
An vielen Orte soll zudem die Telefonverbindung unterbrochen sein.
Update 11. April, 09.18 Uhr:
In den Orten rund um das Epizentrum wurden mehrfach leichte Gebäudeschäden gemeldet. Es soll nur ganz vereinzelt zu größeren Schäden gekommen sein. Kein Gebäude ist eingestürzt. Verletzt wurde niemand.
In Tegucigalpa und anderen Städten wurden nach dem Erdbeben vorsorglich öffentliche Gebäude wie Schulen und Krankenhäuser evakuiert. Auch einzelne Privathäuser waren betroffen. Schäden wurden von dort aber nicht gemeldet.
Die Stromversorgung wurde im Norden des Landes nach kurzer Zeit wieder hergestellt.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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