Starkes Erdbeben in Myanmar

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Im Süden von Myanmar kam es nach Angaben des USGS um 18.35 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 5,8. Es hatte eine Tiefe von nur wenigen Kilometern, nach ersten Angaben 9,7 km. Auf Basis dieser Angaben resultiert laut ShakeMap Intensität VII für die Epizentralregion. Dies wäre sehr gefährlich für die meist nur schlecht gebauten Siedlungen. Glücklicherweise ist die Epizentralregion nur dünn besiedelt. Dennoch kann mit Schäden gerechnet werden.
Die Hauptstadt Naypyidaw liegt etwa 60 Kilometer nördlich vom Epizentrum.

(Aktuellstes Update oben, ältestes Update unten)

Update 4. April:
USGS hat das Erdbeben auf Magnitude 5,4 heruntergestuft. Dadurch kann man davon ausgehen, dass das Erdbeben deutlich ungefährlicher war, als anfangs befürchtet. Dennoch sind Schäden möglich. Bislang gibt es allerdings keine Berichte dazu

Update 19.59 Uhr:
3 Kilometer vom USGS Epizentrum entfernt (Das errechnete vom EMSC liegt einige Kilometer weiter nördlich) befindet sich ein Dort mit ungefähr 50 Gebäuden. Wenn das USGS recht hat, wird das Erdbeben in dem Ort MMI VII gehabt haben. Für ein einfaches Bauerndorf äußerst gefährlich. Das EMSC Epizentrum liegt ein wenig weiter um Wald, so dass dieses Epizentrum, wenn auch nur minimal, ungefährlicher wäre.

Update 19.35 Uhr:
Das Erdbeben war in Naypyidaw mit Intensität III-IV spürbar, so wie es USGS errechnet hat.

Update 19.17Uhr:
Die PAGER Daten sind da! Demnach leben im Gebiet von VI und VII 32.000 Menschen. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei dem Beben Menschen ums Leben gekommen sind liegt bei 35%.(Standardwerte bei dieser Art von Erdbeben) Am Wahrscheinlichsten ist das keine Menschen ums Leben gekommen sind. Man kann dennoch nicht von einer Entwarnung sprechen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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