Starkes Erdbeben im Norden von Kalifornien

Im dünn besiedelten Nordosten von Kalifornien kam es um 5.47 Uhr zu einem Erdbeben der Sätrke 5,7. Nach USGS Angaben hatte es eine Tiefevon 11 Kilometern. Das Epizentrum lag in sen südöstlichen Ausläufern des Lassen-Vulkanfeldes. Dort, am Südufer des Lake Almanor, kreuzen sich mehrere Verwerfungen, daher ist das Beben tektonischen Ursprungs.
Am Epizentrum wurde MMI VII registriert. Es kann daher zu leichten Schäden an den Ufern des Sees kommen. Bislang gab es noch keine Meldungen darüber.
Spürbar war das Erdbeben fast im gesamten Kalifornischen Längstal, einschließlich der Hauptstadt Sacramento, sowie San Francisco, Eureka und Teilen von Oregon und Nevada (Reno).

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Update:
Zur Zeit werden keine direkten Gebäudeschäden gemeldet. Aber innerhalb der Gebäude hat es schäden an der Inneneinrichtung gegeben. Computer wurden durch die Räume geworfen, Schränke sind von der Wand gefallen. Möglich, dass es dabei zu Verletzten gekommen ist. Informationen dazu gibt es zur Zeit noch nicht.

Update 18.02 Uhr:
Leider konnten wir wegen den Ereignissen in Russland nicht in dem Umfang über dieses Erdbeben berichten, wie es eigentlich angemessen wäre, immerhin ist es das stärkste Erdbeben in dem Teil von Kalifornien seit 63 Jahren.
Zur Zeit wird in den lokalen Medien von leichten Schäden berichtet. Neben den bereits erwähnen Schäden innerhalb von Gebäuden, sollen auch mehrere Schornsteine eingestürzt sein. Zudem sind zwei Wassertanks beschädigt worden, wodurch etwa 300 Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten sind. Verletzte gab es nicht.
Es folgen weiterhin Nachbeben um Stärke 4.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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