Russland: Erdbeben in Sibirien beschädigt hunderte Gebäude

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Heute Nacht um 01.02 Uhr MESZ erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,4 die süd-sibirische Region Kemerovo. Das Epizentrum lag in einem dicht besiedelten Teil der Region. 
Durch das starke Erdbeben, dass nach Angaben russischer Behörden am Epizentrum Intensität VII hatte, wurden in den nahen Orten hunderte Gebäude teils schwer beschädigt. An mehr als 500 Wohnhäusern, wie einige Medien berichten, wurden Risse in Wänden und Decken festgestellt, Putz fiel herab. Einige Mauern und Schornsteine sind eingestürzt. Ebenfalls berichtet werden Schäden an Industrieanlagen. Die Überprüfung ist noch nicht abgeschlossen.
Nach dem Erdbeben wurde die Arbeit in den lokalen Steinkohlebergwerken vorläufig eingestellt, um mögliche Schäden zu überprüfen. Bislang wurden keine festgestellt.
Verletzt wurde durch das Erdbeben bislang niemand. Die Erdstöße waren auch in der Stadt Nowosibirsk spürbar.
Experten vermuten, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen dem Bergbau und dem Erdbeben bestehen könnte.


Informationsquelle(n): newsfiber, EMSC

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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