Starkes Erdbeben auf Taiwan – 4 Tote, 1 Vermisster, 21 Verletzte

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Im Zentru von Taiwan kam es um 7.43 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 6,1. Nach Angaben lokaler Behörden hatte es eine Tiefe von 10 Kilometern. USGS nennt Magnitude 6,5 und eine Tiefe von 14 Kilometern. Sowohl USGS als auch lokale Behörden erwarten am Epizentrum MMI VI, was zu Schäden führen kann. Direkt am Epizentrum befindet sich eine Großstadt.
Das Beben war auch in Taipeh und Teilen Chinas spürbar.

Update:
In Taiwan kam es verbreitet zu Panik.
In den Chinesischen Medien sind Bilder von teilweise eingestürzten Decken aufgetaucht. Es ist nicht klar, ob diese aus Taiwan oder aus der chinesischen Provinz Fujian, wo das Beben ebenfalls deutlich spürbar war, stammen.

Update: Am Epizentrum kam es zu Gasexplosionen, verursacht durch gebrochene Gasleitungen. Dabei wurden Gebäude beschädigt. Weitere Details sind noch nicht bekannt.
Chinesische Behörden geben für dieses Erdbeben übrigens Magnitude 6,7 und eine Tiefe von 9 Kilometern an.

Update: Am Epizentrum kam es an den Hängen zu Steinschlägen und Erdrutschen. Dabei sollen mehrere Menschen am Kopf verletzt worden sein. Details sind noch nicht bekannt. Rettungskräfte sind zur Zeit auf den Weg in dieses Gebiet.

Update: Es wird brichtet, dass mindestens eine Person ums Leben gekommen ist. Dabei handelt es sich um einen Bergsteiger, der von herabfallenden Steinen erschlagen wurde.

Update: Aus den Bergen Taiwans erreicht uns die Meldung, dass etwa 1000 Touristen auf einer Bergplattform gefangen sind, weil die Seilbahn durch einen Erdrutsch zerstört wurde.

Update: Es gibt Meldungen von weiteren Verletzten durch eine einstürzende Mauer in der Region Nantou.

Update: Mindestens 7 Bergsteiger wurden durch Steinschläge verletzt. Zudem wurde eine Frau in ihrem fahrenden Auto von einem Erdrutsch mitgerissen und lebensgefährlich verletzt.

Update: Nach vorläufigen Statistken wurden mindestens 18 Menschen verletzt. Einer davon schwer. Die meisten durch Steinschlag oder Erdrutsche.

Update: Die Zahl der Verletzten ist auf 19 gestiegen. 3 davon wurden schwer verletzt.

Update: Ein zweites Todesopfer ist von den Behörden bestätigt worden, während eine dritte Person als vermisst gilt. Insgesamt 21 Menschen wurden bei dem Erdbeben verletzt. Drei von ihnen schwer. Drei der anderen verletzten sich an Glasscherben. Die übrigen Verletzungen und auch die Todesfälle kamen durch Erdrutsche und Steinschläge zustande, die vom Erdbeben ausgelöst wurden.

Update 03. Juni:
Ein drittes Todesopfer ist bestätigt. Dabei handelt es sich um einen Motorradfahrer, der von einem Steinschlag erschlagen wurde.

Update:
Ein viertes Todesopfer ist bestätigt. Von der vermissten Person wurden unterdessen Angel und Rucksack gefunden. Vermutlich wurde der Mann von einem Erdrutsch erfasst und begraben.
Aber es gibt auch gute Nachrichten. Zwei Angler, die von einem Erdrutsch eingeschlossen wurden, konnten unverletzt gerettet werden.

Informationsquelle(n): EMSC, USGS, sina-news

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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