Starkes Erdbeben auf Sumatra; über 2000 Verletzte, bis zu 48 Tote, tausende Häuser beschädigt

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Das aktuellste Update befindet sich am Ende des Berichtes

Zeitpunkt des Erdbebens (UTC): 2013-07-02 07:37:04.5


Magnitude: 6.1

Tiefe: 10 km

Sachschaden: 4 – 5 (siehe Erdbebendatenbank

Verletzte: 2637

Todesopfer: 48


Weitere Informationen:

Im Norden der Insel Sumatra kam es zu einem Erdbeben der Stärke 6.0, dass auch noch in Malaysia spürbar war.
Nach ersten Angaben war die Tiefe des Bebens sehr gering, was zu schweren Schäden am Epizentrum führen kann.

Update 09.53 Uhr:
Das Epizentrum lag nach Angaben des EMSC in der Provinz Nanggroe Aceh Darussalem, um genau zu sein in einem dünn besiedelten, überwiegend von Regenwald bewachsenen Teil der Region

Update 09.57 Uhr:
USGS gibt das Beben mit Magnitude 6,1 und einer Tiefe von 10 Kilometern an.

Update 10.01 Uhr:
Die Shakemap des USGS ergibt MMI VIII für das Epizentrum. Die Indonesischen Behörden gehen von Intensität VII aus.

Update 10.09 Uhr:
So wie die Angaben jetzt sind, kann man von mehreren beschädigten oder zerstörten Gebäuden am Epizentrum ausgehen, je nachdem wie besiedelt das Gebiet ist. Laut USGS leben 26000 Menschen im Bereich von MMI VII.
In Malaysia und Singapur, wo das Beben ebenfalls spürbar war, wird es keine Schäden geben. Ein Tsunami wurde nicht verursacht.

Update 11.03 Uhr:

Mittlerweile sind 10 Häuser als beschädigt gemeldet und 5 Personen wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. 
Die Behörden arbeiten intensiv an der Bestandsaufnahme der Schaden. Bis es einen klaren Überblick gibt wird es wohl noch ein wenig dauern. 
Update 11.23 Uhr: 
Das ging jetzt schneller als gedacht, mittlerweile sind laut Krankenhaus Angaben mindestens 50 Personen verletzt worden. Sogar die deutschen Medien berichten nun ausgiebig. 
Update 11.21 Uhr:
Der Ort Lampahan wurde wohl am schlimmsten getroffen.
Einige Häuser sind  bei einem Erdrutsch verschüttet worden. 
Die Erdrutsche sind ein großes Problem da das Gelände teilweise steil und die Erde durch die vielen Regenfälle zur zeit sehr anfällig ist. 
Gerade zu kleineren Ortschaften hin sind die Strassen verschüttet und sowohl Hilfe in diese Regionen als auch Informationen aus den Regionen werden wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. 
Es wird berichtet von einem Krankenhaus wo das obere Stockwerk eingestürzt ist und viele eingestürzte wie auch beschädigte Häuser, genaue Zahlen gibt es aber bislang nicht. 

Update 14.39 Uhr:
Nach Angaben von Amerikanischen Medien wurde eine Person bei dem Erdbeben durch einen Erdrutsch getötet, eine Frau und ein Kind werden zurzeit vermisst, unter den 50 Verletzten befinden sich 30 Schwerverletzte.

Update 15.40 Uhr:
5 Menschenn wurden nach Angaben der Nachrichtenseite Kompas getötet, 25 Menschen durch Erdrutsche verletzt. Hunderte weitere sollen durch einstürzende oder beschädigte Häuser verletzt worden sein.

Update 15.58 Uhr:
Die meisten der hunderten Verletzten, die von diversen Indonesischen Medien berichtet werden, scheinen wohl auf das Konto des einstürzenden Krankenhauses zu gehen. Weitere wurden durch Erdrutsche verletzt.
Nach aktuellen Meldungen wurden weit über 100 Gebäude beim Erdbeben beschädigt oder zerstört.
Eine Indische Nachrichtenseite meldet 7 Todesopfer. Dies muss aber noch bestätigt werden.

Update 16.15 Uhr:
Wegen der vielzahl von Verletzungen müssen einige Patienten im Freien behandelt werden, da in den (unbeschädigten) Krankenhäusern nicht ausreichend Platz ist. 

Update 16.25 Uhr:
Vor 30 Minuten kam es zu einem starken Nachbeben mit Magnitude 5,3. (Tiefe: 18 Kilometer) Weitere Schäden sind möglich.

Update 16.54 Uhr:
Durch das Nachbeben ist eine Moschee eingestürzt. Weitere Schäden wurden bislang noch nicht festgestellt.

Update 17.07 Uhr:
Viele Duzend Menschen werden noch vermisst. Es wird davon ausgegangen, dass sie unter den Trümmern der eingestürzten Gebäude liegen. Unter den Vermissten sind mindestens 30 Kinder.

Update 17.50 Uhr:
Die Seite „suaramerdeka“ berichtet aktuell von 20 Toten durch das Erdbeben.

Update 18.14 Uhr:
Ein weiteres Nachbeben mit Magnitude 5,2 traf die Region.

Update 19.47 Uhr:
Neue Meldungen in der lokalen Presse geben eine Opferzahl von 25 an. Mehrere hundert Menschen wurden verletzt.
In einem Dorf am Epizentrum sollen 90% aller Gebäude beschädigt worden sein.

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Update 03. Juli, 08.49 Uhr:
Nach neuen offiziellen Angaben liegt die Zahl der Todesopfer „nur“ bei 22, anstatt, wie gestern von einigen Medien berichtet, 25. 210 Menschen sollen verletzt worden sein. Tausende Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.
Es ist möglich, dass die Zahl der Opfer noch steigt. Stand gestern Abend waren einige Dörfer durch Erdrutsche von der Außenwelt abgeschnitten. Zudem gibt es in der betroffenen Region seit dem Erdbeben weder Strom noch Internet oder Telefon.

Update 13.57 Uhr
Nach offiziellen Angaben ist die Opferzahl auf 24 gestiegen. 2 Menschen werden noch vermisst. Insgesamt 249 seien verletzt worden.
Inoffizielle Medienberichte sprechen von 31, bzw. 42 Todesopfern. Unter den Trümmern werde weiter nach Opfern gesucht. Mehr als 1500 Gebäude wurden beschädigt.

Update 04. Juli, 08.59 Uhr:
Neue offizielle Angaben bestätigen den Tod von 30 Menschen. 12 weitere werden noch vermisst. 275 Menschen wurden verletzt. Insgesamt sollen etwa 4200 Gebäude beschädigt worden sein, viele davon schwer oder eingestürzt. Unter den Trümmern wird weiter nach überlebenden gesucht.

Update 05. Juli, 10.38 Uhr:
35 Tote, 8 Vermisste und 275 Verletzte sind offiziell bestätigt. 4375 Gebäude wurden beschädigt, 1900 davon schwer oder sind komplett eingestürzt.

Update 7. Juli:
Neue Angaben des Katastrophenschutz geben weit höhere Zahlen an, als bislang vermutet.
40 Menschen sind ums Leben gekommen, 6 weitere werden noch vermisst. 24 der Opfer sind Kinder oder Jugendliche. Neben den 275 Schwerverletzten in Krankenhäusern werden weitere 2362 Menschen ambulant behandelt!
15919 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, der Großteil davon Wohnhäuser. 22125 Menschen wurden obdachlos.
Die Beurteilung der Schäden ist noch nicht abgeschlossen

Update 10. Juli:
Da ein Opfer doppelt gezählt wurde, liegt die reale Zahl der Opfer bei „nur“ 45. Mehr als 50000 Menschen wurden obdachlos.

Update 14. Juli:
Offizielle Angaben sprechen von 42 Toten und 6 Vermissten.

Weitere Updates werden folgen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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