Schweres Erdbeben in Alaska

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Vor den zu Alaska gehörenden Andreanof Islands ereignete sich um 18.25 Uhr ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0, nach USGS Angaben. Es ereignete sich in einer Tiefe von 32 Kilometern.
Für die Amerikanische Pazifikküste wurde keine Tsunamiwarnung herausgegeben. Ein lokaler, kleiner Tsunami sei aber nicht ausgeschlossen.

Die nächst gelegenen Inseln sind nahezu unbesiedelt, daher sind trotz der recht hohen Erdbebenintensität und des möglichen, minimalen Tsunamis, keine Schäden zu erwarten.

Auf der Insel Adak befindet sich eine Siedlung mit knapp 300 Einwohnern. Adak liegt nordwestlich des Epizentrums. Knapp 100 Menschen leben auf der Insel Atka, nordöstlich vom Epizentrum.
Die dortige Bauweise ist aber den häufigen schweren Erdbeben angepasst.

Lokale Tsunamimessbojen vor der Küste der Aleuten zeigen zur Zeit eine Veränderung des Meeresspiegels. Dabei dürfte es sich aber höchstwahrscheinlich um eine Fehlmeldung aufgrund der seismischen Wellen handeln. Es wäre wirklich sehr überraschend, wenn ein Beben der Stärke 7 einen 20 Meter hohen Tsunami auslösen würde.

Update 31.8.2013 7.36:
Die Nachbeben halten sich in Grenzen, nur 8 waren stärker als 4,5. Das Stärkste Nachbeben wird mit 5,4 angegeben.

Update 8.51 Uhr:
Erst die geringe Nachbebenaktivität genannt, schon passierts. Um 8.38 Uhr ist es zu einem schweren Nachbeben der Stärke 6,0 (USGS) gekommen. Wie schon beim erste Erdbeben ist nicht mit einem Tsunami, oder Schäden zu rechnen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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