Schweres Erdbeben vor der Küste von Panama und Kolumbien

Um 17.43 Uhr ereignete sich im Pazifik vor der Küste von Panama und Kolumbien ein schweres Erdbeben mit Magnitude 6,7.
Das Epizentrum des Bebens lag knapp 90 km vor der Küste. Eine Tsunamiwarnung wurde nicht herausgegeben. Es war in weiten Teilen von Kolumbien und Panama spürbar.
Die lokalen Behörden von Kolumbien nennen Magnitude 6,5 und eine Tiefe von 20,8 km für das Beben.

Die Shakemap des USGS geht von nur moderater Erdbebenintensität in Teilen von Kolumbien. Entsprechend sind schwere Schäden nicht sehr wahrscheinlich.

Geofon gibt an, dass das Erdbeben aus einer seitlichen Verschiebung entstand, somit nicht mit der Subduktionszone zusammenhängt, was auch das Epizentrum auf der „falschen Seite“ der Plattengrenze erklärt. Zudem ist bei solchen Beben die Tsunamiwahrscheinlichkeit gleich null.

Update 18.44 Uhr:
Nach ersten Medienberichten trat stellenweise Panik auf. Verbreitet gingen die Menschen auf die Straßen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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