Leichte Schäden durch US-Beben

Erdbeben in den USA haben in den vergangenen Stunden und Tagen zu leichten Schäden geführt.

Besonders betroffen war der Bundesstaat Oklahoma. Seit dem vergangenen Wochenende ereignet sich dort erneut ein Erdbebenschwarm. Das Epizentrum der Beben liegt nordöstlich vom Stadtzentrum von Oklahoma City. Mindestens 20 spürbare Erdbeben hat es seit dem gegeben. Das bislang stärkste in der vergangenen Nacht mit Magnitude 3.8. Dabei wurden mehrere Häuser in den Stadtteilen nahe des Epizentrums beschädigt. In einigen entstanden teils größere Risse. Verletzte gab es nicht.
Seit einem Beben der Stärke 5.6 vor 2 Jahren kommt es in dieser Region immer wieder zu schwarmartig auftretenden Erdbeben, meist nur mit geringer Stärke.

Das zweite Erdbeben, das eigentlich kein richtiges Erdbeben war, ereignete sich im Bundesstaat Illinois, wie wir bereits gestern kurz berichteten. Erst wurde das Beben, dessen Epizentrum in einem südwestlichen Vorort von Chicago lag, mit Magnitude 3.7 angegeben. Später kam heraus, dass es sich wahrscheinlich um Erschütterungen, ausgelöst durch Sprengungen in einen Steinbruch handelte. Diese wurden als „Quarry Blast Event“ mit Magnitude 3.2 angegeben. Wie auch immer, an mindestens 2 Häusern in der Nähe des Epizentrums / Steinbruchs traten leichte Schäden durch die Erschütterungen auf. Zum einen eine gebrochene Wasserleitung, zum Anderen ein beschädigter Holzfußboden. Desweiteren berichteten mehrere Menschen von herabfallenden Gegenständen. Verletzt wurde niemand.

The following two tabs change content below.
Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)