Starkes Doppelbeben im Nordosten von China – Mindestens 13 Verletzte – Verletzte und ein Toter bei Nachbeben

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Ein starkes Erdbeben traf um 4.03 Uhr MEZ die Region Jilin im Nordosten von China. Nach Angaben der chinesischen Behörden hatte es Magnitude 5.5. Wenige Minuten später folgte ein weiteres Erdbeben mit Magnitude 5.0. Die Beben ereigneten sich in Tiefen von 8, bzw. 6 km. Beide waren sehr stark in der Epizentralregion, sowie in den umliegenden Großstädten (u.a. Harbin, Changchun, Shenyang) spürbar. Tausende Menschen gingen auf die Straßen. In den Städten wurden öffentliche Gebäude evakuiert.
Die Chinesische Regierung hat Rettungsteams in die Region geschickt. Es wird erwartet, dass schwere Schäden verursacht wurden.

Aus mehreren Orten gibt es Meldungen von Schäden, allerdings noch ohne Details. Viele Häuser in der Nähe des Epizentrums sollen beschädigt worden sein. Auch in der Stadt Da’an, 90 km nördlich des Epizentrums an der Grenze zu Heilongjiang, entstand ein Riss in einer Wand. Zudem kam es an vielen Orten zu Einschränkungen im Telefonnetz.

Update 06.48 Uhr:
In einem Dorf am Epizentrum sind mindestens 2 Gebäude eingestürzt. 2 Bewohner wurden dabei verletzt. In den anderen Orten werden zur Zeit Daten gesammelt.

Update  13.54 Uhr:
Es wird derzeit von 12 Verletzten berichtet.

Update 15.05 Uhr:
Xinhua News bestätigt in der Provinz Chaganhua 10 verletzte, 57 Häuser sollen eingestürzt sein und weitere 4120 Häuser wurden beschädigt. Zur zeit sind 14420 Personen obdachlos. Die Stadt Yaoyingtai wurde am schlimmsten getroffen.

Update 15.22 Uhr:
13 Verletzte werden nun gemeldet. 2 von ihnen seien schwer verletzt.


Update 3. November, 09.13 Uhr
Ein neues Nachbeben mit Magnitude 4.5 hat vor ein paar Stunden in Jilin neue Schäden verursacht. Nach ersten Medienberichten sind mehrere Häuser, die beim Hauptbeben beschädigt wurden, eingestürzt. Dabei wurden mindestens 2 Menschen verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Rettungsteams beurteilen zur Zeit die neuen Schäden.

Update 4. November, 20.11 Uhr:
Ein weiteres Nachbeben hat Jilin am vergangenen Abend erschüttert. Dieses hatte Magnitude 4.2 und eine Tiefe von 8 Kilometern.
Dieses Beben sorgte für weitere Schäden, unter Anderem ist ein Haus eingestürzt. Beim Hauseinsturz kam ein Mensch ums Leben, zwei weitere wurden verletzt.

Update 8. November 14.40 Uhr:
Ein weiteres Nachbeben traf heute Mittag Jillin, das Beben mit Magnetude 4,7 in nur 15 km Tiefe wird vermutlich weitere Schäden hervorgebracht haben. 

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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