Starkes Erdbeben in Tokyo, Japan – Keine Schäden

Unterhalb von Tokyo ereignete sich nach vorläufigen USGS Angaben um 12.44 Uhr MEZ ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5,5. JMA nennt, ebenso wie Geofon, Magnitude 5,4 und eine maximale Intensität von JMA 4, die in Teilen der japanischen Hauptstadt erreicht wurde. Dabei hat das Epizentrum in der Präfektur Chiba, nur 9 km vom Zentrum der gleichnamigen Stadt im Osten von Tokyo entfernt. Das Erdbeben ereignete sich in einer Tiefe von etwa 90 Kilometern. Schäden sind dabei nicht zu erwarten. Auch ein Tsunami kann ausgeschlossen werden.
In den vergangenen Stunden hat es auf Honshu eine Häufung von moderaten Erdbeben gegeben, meist in moderater Tiefe und ausnahmslos ungefährlich.
Zuletzt hat es am 9. November im Norden von Tokyo ein Erdbeben der Stärke 5,6 gegeben, ohne Schäden.

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Da es sicher viele interessiert: In der Präfektur Fukushima hatte das Erdbeben nur Intensität 1 bis 2.

Die ShakeMap des USGS ergibt für die Region Tokyo Intensität IV bis V, was in etwa JMA 4 entspricht und somit mit den Daten der japanischen Messstationen übereinstimmt.

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Update 13.15 Uhr:
Zwei Nachbeben, Magnitude 3,4 und 3,7, die mit geringer Intensität in Chiba spürbar waren, ereigneten sich bisher.

Update 15.57 Uhr:
Wie erwartet hatte das Erdbeben keine negativen Auswirkungen, bis auf die üblichen Effekte, wie Störungen, bzw. Unterbrechungen im Nahverkehr. Schäden wurden keine festgestellt, auch wurde niemand verletzt. Der Betrieb am Flughafen von Tokyo lief ohne Unterbrechungen weiter.

Update 17.54 Uhr:
Das bislang stärkste Nachbeben mit Magnitude 4,2 ereignete sich vor wenigen Minuten. Es war mit JMA 2 spürbar.

An unsere Leser aus Japan: Wenn ihr das Erdbeben gespürt habt, könnt ihr es uns hier mitteilen oder einfach einen Kommentar hinterlassen. Danke.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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