China: Erdbeben am Drei-Schluchten-Stausee (Provinz Hubei) – Viele Häuser eingestürzt, 6 Verletzte

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Ein moderates aber sehr gefährliches Erdbeben hat sich am Morgen in der chinesischen Provinz Hubei in der Mitte des Landes ereignet. Nach Anhaben der chinesischen Behörden hatte das Erdbeben Magnitude 5,1 und eine Tiefe von 5 Kilometern. Das Epizentrum lag im Tal des Jangtsekiang, nahe der Grenze zur Provinz Chongqing, nur wenige Kilometer von der Stadt Badong entfernt. Etwa 65 Kilometer flussabwärts befindet sich der Drei-Schluchten-Staudamm. Der zugehörige Stausee erstreckt sich bis nach Chongqing. Nach ersten Medienberichten war das Erdbeben auch deutlich in der Provinz Shaanxi spürbar. Verbreitet kam es zu Panik und Menschen rannten auf die Straßen.
Da die Epizentralregion dicht besiedelt ist, sind größere Schäden infolge des Bebens wahrscheinlich. Der Damm ist nicht gefährdet.

Update 08.16 Uhr:
Bislang wurden noch keine Schäden gemeldet. Jedoch wurde eine Straße durch einen Felssturz teilweise verschüttet. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Drei-Schluchten-Damm sind keine Probleme aufgetreten. Der Damm ist resistent gegen Erdbeben bis Magnitude 7,5.

Update 10.14 Uhr
Mehrere Häuser nahe des Epizentrums sind eingestürzt. Viele weitere sind beschädigt. Zudem wurden viele Erdrutsche ausgelöst . Verletzte wurden noch nicht gemeldet.

Update 11.25 Uhr
Mindestens 3 Menschen wurden verletzt. 2 von ihnen mussten ins Krankenhaus. 79 Häuser sind nach vorläufigen Angaben eingestürzt. 1543 wurden schwer, 6248 leicht beschädigt.

Update 18. Dezember
Nach neuen Behördenangaben gibt es nun insgesamt 6 Verletzte. Mindestens 105 Häuser sind eingestürzt, 2236 wurden schwer beschädigt. Kleinere Schäden traten an 15292 Gebäuden auf. Mehrere Tausend Menschen mussten evakuiert werden.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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