Starkes Erdbeben im Iran – Mindestens 1 Toter, viele Verletzte

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Ein starkes Erdbeben mit Magnitude 5.5 traf heute morgen um  4.13 Uhr die Iranische Provinz Hormozgan im Süden des Landes. Nach Behördenangaben hatte das Beben Magnitude 5.5 und fand in einer Tiefe von 20 Kilometern statt.
Infolge des Bebens stürzten in der Umgebung des Epizentrums einige Häuser ein. Viele weitere wurden zum Teil schwer beschädigt. Besonders betroffen ist nach ersten Meldungen des Roten Halbmondes die Stadt Bastak und Umgebung. Diese befindet sich nur wenige Kilometer westlich vom Epizentrum.
Zur Zeit ist mindestens ein Todesopfer bestätigt. 12 weitere Menschen wurden verletzt.

Update 07.05 Uhr

dicht besiedelte Epizentralregion

15 Verletzte werden nun berichtet. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Hunderte Menschen in den betroffenen Gebieten sitzen nun auf den Straßen, der Rote Halbmond versorgt sie mit Nahrung und Wasser. Viele dieser Menschen werden nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren können.

Update 07.19 Uhr
In Bastak, die Stadt hat etwa 8000 Einwohner, wurden die meisten der Wohnhäuser zu mindestens 10% beschädigt. Nahezu alle anderen erlitten kleinere Schäden.

Update 07.41 Uhr
30 Verletzte werden vom Roten Halbmond gemeldet, 14 von ihnen wurden ambulant behandelt. Unter den Trümmern eingestürzter Häuser wurden 3 Schwerverletzte gerettet und ins Krankenhaus gebracht.
Auch in de Dörfern abseits von Bastak sind nun erste Schäden bestätigt. Viele der dortigen Gebäude erlitten Risse, einige sind schwer beschädigt.

Update 08.16 Uhr
Eine Prognose der Rettungskräfte sagt, dass etwa 5000 Haushalte bei dem Erdbeben beschädigt wurden und nicht mehr bewohnbar sind. Für diese wurde die entsprechende Menge an Lebensmittel, Zeiten, Decken und anderen Hilfsgütern zur Verfügung gestellt.
Unterdessen wird erwartet, dass die Zahl der Verletzten weiter steigt, da aus einigen betroffenen Dörfern noch keine Daten vorliegen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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