Iran: Erdbeben im Süden von Kerman beschädigt viele Häuser

Trotz der eher harmlos erscheinenden Erdbebendaten, kam es an vielen Gebäuden nahe des Epizentrums zu Schäden.
Das Erdbeben ereignete sich gestern um 9.08 Uhr MEZ im Südosten des Irans (Provinz Kerman). Es hatte nach Angaben der Iranischen Behörden Magnitude 4.3 und eine Tiefe von 36 Kilometern. Direkt am Epizentrum befindet sich das Dorf Surgabad. Dort und in den umliegenden bäuerlichen Siedlungen wurden viele alte Gebäude teils schwer beschädigt. In den Wänden bildeten sich größere Risse, teilweise stürzten Mauern und Decken ein. Verletzt wurde niemand. Größer noch ist der Schaden an Wasserleitungen für die Landwirtschaft. Viele wurden beim Erdbeben beschädigt oder zerstört. Die genaue Höhe des wirtschaftlichen Schadens konnte noch nicht ermittelt werden.
Surgabad liegt im Südosten vom Iran, etwa 1100 Kilometer südöstlich von Teheran.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.