Erdbeben beschädigt Gebäude der Millionenstadt Fès im Norden von Marokko

Share Button

Ein moderates Erdbeben traf um 13.27 Uhr den Nordafrikanischen Staat Marokko. Nach ersten Meldungen von Geofon hatte es Magnitude 4.5 (anfangs mit M 4.7 angegeben) und fand in einer Tiefe von 51 Kilometern statt. Das Epizentrum lag im gebirgigen, aber dicht besiedelten Norden des Landes, nahe der Großstadt Fès (knapp 1 Million Einwohner). Dort war das Beben deutlich wahrzunehmen. Aufgrund der Tiefe ist allerdings nicht mit größeren Schäden zu rechnen.

Update 17.40 Uhr
Es wird berichtet, dass das Erdbeben viele Bewohner der Stadt Fès verängstigt hat, sie rannten auf die Straßen. Vor allem an älteren Gebäuden im Stadtkern traten teils große Risse auf. Eingestürzte Gebäude oder Verletze werden zur Zeit noch nicht gemeldet.

 

Beiträge der gleichen Kategorie

Schäden nach Erdbebenserie auf Bali Bali - Während Bewohner und Touristen im Osten von Bali eine Eruption des Vulkans Gunung Agung fürchten, leben Einwohner des Dorfes Tejakula an der No...
Erdbebenserie in Bengkulu Artikel ursprünglich vom 16. Oktober, 14:20 UhrIndonesien - Bei einer Erdbebenserie in der indonesischen Provinz Bengkulu sind am Montag (16.) dut...
Erdbebenschwarm auf Lembata Indonesien - Mehrere Erdbeben haben in den vergangenen Tagen die Bewohner der indonesischen Insel Lembata verängstigt und Ängste vor einem Vulkanausbr...
1500 Erdbeben in vier Tagen – Schwere Schäde... Indonesien - Mehr als 600 Erdbeben haben in den letzten 48 Stunden die indonesische Insel Halmahera im Norden des Landes erschüttert. Es handelt sich ...
The following two tabs change content below.

Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)