Starkes Erdbeben in Kolumbien verursacht Schäden in Valledupar

Share Button

In der vergangenen Nacht traf ein starkes Erdbeben den Norden von Kolumbien. Nach Angaben der kolumbianischen Erdbebenwarte hatte es Magnitude 5.5 und ereignete sich in einer Tiefe von 130 Kilometern. Das Epizentrum lag in der Region Cesar, direkt an der Grenze zu Venezuela. Geofon und USGS haben das Epizentrum dort, in der Region Zuila, lokalisiert. Lokale Erdbebendienste gehen einstimmig von einem Epizentrum auf kolumbianischen Staatsgebiet aus.
In Valledupar, der Hauptstadt der Region Cesar, verursachte das Beben Panik unter der Bevölkerung. Der Kolumbianische Erdbebendienst registrierte dort, 35 Kilometer nordwestlich des Epizentrums, Intensität V. Die Folge waren leichte Schäden an mehreren Gebäuden der Stadt. Dabei handelt es sich nach aktuellen Meldungen überwiegend um Risse in Mauern und herabgefallenen Putz. Verletzt wurde niemand.

Bis in die 500 km entfernte Stadt Meddelín war das Erdbeben spürbar. Auch in Venezuela verursachte es Unruhe. Von dort werden zur Zeit jedoch keine Schäden gemeldet.

Kolumbien

Beiträge der gleichen Kategorie

Schäden nach Erdbebenserie auf Bali Bali - Während Bewohner und Touristen im Osten von Bali eine Eruption des Vulkans Gunung Agung fürchten, leben Einwohner des Dorfes Tejakula an der No...
Erdbebenserie in Bengkulu Artikel ursprünglich vom 16. Oktober, 14:20 UhrIndonesien - Bei einer Erdbebenserie in der indonesischen Provinz Bengkulu sind am Montag (16.) dut...
Erdbebenschwarm auf Lembata Indonesien - Mehrere Erdbeben haben in den vergangenen Tagen die Bewohner der indonesischen Insel Lembata verängstigt und Ängste vor einem Vulkanausbr...
1500 Erdbeben in vier Tagen – Schwere Schäde... Indonesien - Mehr als 600 Erdbeben haben in den letzten 48 Stunden die indonesische Insel Halmahera im Norden des Landes erschüttert. Es handelt sich ...
The following two tabs change content below.

Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)