Leichtes Erdbeben nahe Hongkong

Ein leichtes Erdbeben mit Ursprung am Xinfeng-Stausee in der chinesischen Provinz Guangdong erschütterte am Nachmittag (Ortszeit) die Metropolregion am Perlfluss Delta. Das Beben mit Magnitude 3.8, nach Angaben der chinesischen Behörden, war um 10.07 Uhr MESZ mit geringer Intensität in den Millionenstädten im Süden von China, darunter Guangzhou (11 Millionen Einwohner), Zhenzhen (10 Mil. Ew.), sowie in der Sonderverwaltungszone Hongkong (7 Mio. Ew.) spürbar. Dort verursachte das Beben keine Schäden. Nahe des Epizentrums, 160 km nordöstlich von Hongkong, sind leichte Schäden möglich. Informationen darüber liegen noch nicht vor.

Update 26. April

An mehreren Gebäuden nahe des Epizentrums kam es zu leichten Schäden an Dächern. Verletzt wurde niemand. Es ist bestätigt, dass das Erdbeben durch den Stausee induziert wurde.

 

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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