Schweres Erdbeben im Westen von Kanada (Vancouver Island)

Ein schweres Erdbeben mit Magnitude 6.7 traf um 5.10 Uhr den Westen von Kanada. Das Epizentrum lag wenige Kilometer vor der Küste von Vancouver Island, einem Teil von British Colombia. Auch auf den kanadischen Festland (Vancouver), sowie im US Bundesstaat Washington war das Erdbeben spürbar. Das Hypozentrum lag laut USGS in 11 km Tiefe.
Laut ShakeMap wird in dem dem Epizentrum am nächsten liegenden abschnitt von Vancouver Island mit Intensität VII gerechnet. Da die Region nahezu unbesiedelt ist, wird nicht mit größeren Schäden gerechnet.
Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben, allerdings besteht bei solchen Erdbeben immer ein Restrisiko eines kleinen, nicht gefährlichen Tsunamis.

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Das Erdbeben fand in einer Region statt, wo die Juan de Fuca Platte unter die Nordamerikanische Platte subduziert wird. Dabei kommt es zu starken Erdbeben und vulkanischer Aktivität. Beim heutigen Beben scheint es sich aber eher um eine horizontale Verschiebung als um ein typisches Subduktions-Erdbeben gehandelt zu haben.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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