Wieder starkes Erdbeben in der chinesischen Provinz Yunnan – Mindestens 45 Verletzte, viele Gebäude zerstört

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Erneut hat heute um 3.20 Uhr MESZ ein starkes Erdbeben die Region in der chinesischen Provinz Yunnan erschüttert, die letzte Woche vom einem Beben betroffen war. Das neue Erdbeben war deutlich stärker: Magnitude 6.1 (Tiefe 12km) nach Angaben der chinesischen Behörden. Erneut ist die Grenzregion zu Myanmar betroffen. Nachdem das letzte Beben tausende Gebäude zerstört und 15 Menschen verletzt hat, werden neue, noch schwere Schäden erwartet. Die Regierung hat Rettungskräfte (mehr als 1000 Soldaten) in die Region geschickt. Diese bestätigten bereits, dass viele Gebäude beschädigt wurden. Über Opfer gibt es noch keine Meldungen.

Update 05.02 Uhr

Mindestens 9 Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Es wird zudem berichtet, dass Straßen durch das Beben eingestürzt sind. Auch viele Häuser sind zusammengebrochen. Die Beurteilung der Schäden läuft weiter.

Update 05.11 Uhr
Mindestens 22 Menschen wurden verletzt, 5 von ihnen schwer.

Update 08.55 Uhr
Die Zahl der Verletzten ist auf mindestens 34 gestiegen, einige von ihnen schwer. Zum genauen Ausmaß der Schäden ist noch nicht viel bekannt. Klar ist nur, dass viele Häuser eingestürzt, bzw unbewohnbar sind. Nahezu alle Menschen haben ihre Häuser verlassen und werden von Rettungskräften betreut. Auch öffentliche Gebäude wurden evakuiert.
Aus Myanmar haben wir noch keine Meldungen über Schäden.

Eine ganze Serie von Nachbeben wurde bisher registriert, das stärkste mit M 5.1.

Update 09.39Uhr
Die chinesischen Regierung hat das Hilfspersonal nochmals aufgestockt. Insgesamt sind nun 1816 Menschen im Einsatz, darunter auch Ärzte.

Update 12.40 Uhr
Erste Statistiken zu den Schäden wurden bekannt. Demnach sind mindestens 678 Häuser eingestürzt, fast 11.000 wurden beschädigt, 4000 davon schwer. 35000 Menschen wurden evakuiert. Weitere Details und korrigierte Zahlen werden in den kommenden Stunden bekanntgegeben.

Update 15.13 Uhr
Die Zahl der Verletzten ist auf 45 gestiegen. 6 von ihnen wurden schwer verletzt. Neue Zahlen zu den zerstörten Häusern wurden nicht veröffentlicht.

Yunnan

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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