China: Gebäudeschäden durch Erdbeben im Norden von Sichuan

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In der vergangenen Nacht MESZ traf ein moderates Erdbeben den Norden der chinesischen Provinz Sichuan. Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes hatte es Magnitude 4.8, das Hypozentrum lag in 15 km Tiefe. Das Epizentrum lag nahe der Grenze zu den Nachbarprovinzen Gansu und Shaanxi. Erste Berichte von Rettungskräfte, die im Anschluss an das Beben in die Region entsandt wurden, sagen dass eine Reihe von Gebäuden in umliegenden Dörfern und Städten (überwiegend leicht) beschädigt wurden. Es bildeten sich Risse in Wänden und Mauern, Dachziegel und Wandfliesen stürzten herab. In einer Schule stürzten Platten von der Decke, Waren in Supermärkten stürzten zu Boden. Verletzt wurde niemand.
Ein Nachbeben der Stärke 3.6 zwei Stunden später verursachte Steinschläge, wodurch mehrere Fahrzeuge der Rettungskräfte beschädigt wurden. Auch hier wurde niemand verletzt.
Im Zugverkehr im Norden von Sichuan und Teilen von Gansu kam es zu Störungen. Auch die Hauptstadt von Sichuan, Chengdu, wo das Beben mit geringer Intensität spürbar war, war davon betroffen.

Im Laufe des Tages werden mehr Details zu den Schäden bekannt werden.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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