Iran: Moderates Erdbeben östlich von Teheran

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Ein Erdbeben der Stärke 4.3 ereignete sich in der Nacht nahe der iranischen Hauptstadt. Das Epizentrum lag am Fuße des Vulkans Damavand in der Provinz Mazandaran, knapp 80 Kilometer von Teheran entfernt. Rund ums Epizentrum war das Beben stark zu spüren, Menschen verließen ihre Häuser. Nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond gibt es keine Meldungen von Schäden.

Es verbreiteten sich jedoch Gerüchte, das Erdbeben sei ein Vorläufer von neuer Vulkanischer Aktivität des 5600 Meter hohen Stratovulkans, wodurch Teheran gefährdet sein könnte. Geologen sagten aus, dass dahingehend keine Gefahr besteht. Selbst wenn es in naher Zukunft zu einer Eruption kommt, seien eher Mazandaran und Golestan nordöstlich des Vulkans betroffen. Teheran müsse sich mehr Sorgen wegen der Erdbebengefahr machen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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