Bosnien: Grubenunglück nach Erdbeben in Zenica – 5 Bergleute getötet

Wie bereits im August wurde die Bosnische Großstadt Zenica von einem leichten Erdbeben erschüttert. Diesmal war es mit Magnitude 3.5 ein wenig stärker als zuletzt (M 3.3). Das Epizentrum lag im Nordwesten der Stadt, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. In der ganzen Stadt waren die Erschütterungen mit moderater Intensität spürbar.

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Update 19.04 Uhr
In einer Braunkohlemine in Zenica kam es infolge des Erdbebens zu einem Unglück. Ein Teil eines in 500 Metern Teufe liegenden Schachtes ist eingestürzt. 8 Bergleute sind unter Tage eingeschlossen. Die übrigen konnten sich retten. Mindestens zwei Bergleute wurden verletzt, einer von Ihnen schwebte zeitweise in Lebensgefahr.

Rettungskräfte sind dabei, die Verschütteten zu bergen. Demnach seien die Schuttmengen, die den Schacht blockieren, nicht sehr groß. Eine baldige Rettung sei wahrscheinlich. Es ist unklar ob weitere Verletzte unter den Verschütteten sind.

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Update 5. September
Nachdem gestern Abend 8 Bergleute als Vermisst galten, wurde später bestätigt, dass 34 Bergleute verschüttet wurden. Rettungskräfte konnten 29 von ihnen am Vormittag bergen. Die fünf anderen kamen ums Leben.
Die Geretteten wurden in Krankenhäuser gebracht und medizinisch versorgt.

Zenica

 

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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