Indonesien: Starke Erdbebenserie vor der Küste von Sulawesi

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Eine Reihe starker Erdbeben erschütterte im Tagesverlauf den Norden von Indonesien. Dem Hauptbeben um 4.46 Uhr MESZ mit Magnitude 6.2 folgten in den Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit weitere Erdbeben mit Magnitude 5.8 und 5.7. Kleinere bis Magnitude 5.4 wurden im weiteren Verlauf des Tages registriert. Die Epizentren der Serie konzentrierten sich auf die Molukkensee zwischen den Indonesischen Inseln Sulawesi (Celebes) und Halmahera. Vor allem auf der Halbinsel Minahasa (im Norden von Sulawesi) waren die größten Erdstöße deutlich spürbar. In den größeren Städten der Region, zum Beispiel Manado und Tondano, kam es zu panischen Reaktionen und Menschen verließen ihre Häuser. Schäden an Gebäuden gab es aufgrund der geringen Intensität der Erdbeben jedoch nicht.

Ursprung der Erdbeben ist eine kleine Subduktionszone vor der Ostküste von Minahasa, an der sich die kleine Vogelkopfplatte unter die größere Sundaplatte schiebt. Große, tsunamigenerierende Erdbeben am südlichen Abschnitt dieser Plattengrenze sind relativ selten. Eines der schwersten, das sich im Jahr 1859 ereignete, wird auf Magnitude 7.3 geschätzt. Es verursachte Gebäudeschäden auf Sulawesi, ein Tsunami zerstörte Gebäude an den Küsten der umliegenden Inseln.

Sulawesi

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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