Drei Tote durch Gebirgsschlag (M 3.5) in Tschechien

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Ein kräftiger Gebirgsschlag in der tschechischen Bergbaustadt Karwin (Kavina) nahe der polnischen Grenze hat am Vormittag zu einem Grubenunglück geführt. Die dabei entstandenen Erschütterungen erreichten Magnitude 3.5, nach Angaben des Tschechischen Erdbebendienstes, und waren in weiten Teilen der Stadt zu spüren. Unter Tage im Steinkohlebergwerk arbeiteten zur Zeit des Ereignisses 12 Bergleute. 2 von ihnen kamen ums Leben. 4 weitere wurden verletzt. Rettungskräfte suchen in 550 Metern Tiefe nach weiteren Opfern.

Durch die Erschütterungen kam es nach ersten Angaben zu keinen Vorfällen in Karwin und Umgebung.

Karwin liegt im äußersten Osten von Tschechien, etwa 290 km von Prag entfernt.

Update 17.51 Uhr
Nach Fortsetzung der Rettungsarbeiten wurde die Opferzahl nach oben korrigiert. Mindestens 3 Menschen kamen demnach beim Unfall ums Leben. 9 weitere wurden verletzt.

Karvina

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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