Viele Verletzte und schwere Schäden nach Erdbebenserie im Norden von Algerien

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Die Serie von Erdbeben im Norden von Algerien setzt sich mit ansteigender Tendenz fort. Nach Erdbeben der Stärke 4.2 am 16. Dezember, 4.7 am 19. Dezember und mehreren zwischen Magnitude 3 und 4.1 in den letzten Tagen folgte heute um 9 Uhr das bisher stärkste mit Magnitude 4.9. Zuvor gegen 7.33 Uhr gab es bereits ein Beben der Stärke 3.4.
Wie bei allen voangegengenen Beben lag das Epizentrum in der Region Blida, 25 km südlich der Hauptstadt Algier.
Schäden durch die kontinuierlichen Erdbeben sind wahrscheinlich. Bereits am 19. Dezember wurden mehrere Gebäude in Blida beschädigt und 11 Personen verletzt.

Update 10.06 Uhr: Um 9.59 Uhr hat es ein weiteres Erdbeben der Stärke 4,6 gegeben. Ein schwächeres Beben mit 3,9 ging um 9.33 Uhr voraus.

Update 12.06 Uhr
Ein 40 jähriger Mann in Blida brach sich ein Bein, als er während des Erdbebens stürzte. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Meldungen über größere Schäden gibt es bisher nicht.

Update 15.40 Uhr
Der Katastrophenschutz teilte mit, dass in den Gemeinden Hammam Melouane und Chebli viele Gebäude durch das Beben teils schwer beschädigt wurden. Einige sind teilweise eingestürzt. Krankenhäuser berichten von dutzenden Verletzten, viele mit Knochenbrüchen. Genaue Zahlen wurden noch nicht bekannt gegeben. Auch eine Straße im Bezirk El Makrounate wurde zerstört.
Behörden prüfen weiterhin das Ausmaß der Schäden. Betroffene Gebäude wurden gesperrt. Viele Menschen verbringen aus Angst vor weiteren Erdbeben den Tag im Freien.

Algier

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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