Griechenland: Leichte Schäden durch Erdbeben auf Lesbos

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In der vergangenen Nacht traf ein starkes Erdbeben die griechische Insel Lesbos, gelegen vor der Westküste der Türkei. Erdbebendienste aus beiden Ländern geben das Beben mit Magnitude 5.1 an. Das Epizentrum lag dabei einige Kilometer vor der Südküste der Insel. Auch auf dem türkischen Festland, speziell in der Millionenstadt Izmir, waren die Erschütterungen, sowie einige Nachbeben, deutlich spürbar. Schäden gab es dort nach ersten Meldungen nicht.
Auf der Insel gab es einige Zwischenfälle durch das Erdbeben. Im Süden der Insel wurden mehrere Gebäude beschädigt. Dabei soll es sich überwiegend um alte Industriebauten handeln. Bei enigen fielen Putz oder Mauerteile aus der Außenfassade. Verletzt wurde niemand.
Im Hinterland der Küstenstadt Plomari wurden Straßen durch Steinschläge unpassierbar gemacht.

Bereits gestern hatte es an gleicher Stelle ein Erdbeben der Stärke 4.1 gegeben.

Update 07.24Uhr
Vor wenigen Minuten kam es zu einem zweiten Erdbeben. Nach ersten Angaben hatte dieses ebenfalls Magnitude 5.0 bis 5.1. Weitere Schäden sind möglich.

Lesbos

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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