Indien: Evakuierungen und Schäden durch Erdbeben in Karnataka

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Bewohner des Dorfes Manchikere im Indischen Bundesstaat Karnataka wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, nachdem ein kleines Erdbeben am Freitagmorgen für Angst und leichte Schäden gesorgt hat. Offiziell registriert wurde das Beben nicht. Bewohner berichten, dass die Erschütterung gegen 7.15 Uhr Ortszeit stattfand und mehrere Sekunden dauerte. Mindestens zwei Häuser des Dorfes erlitten Schäden. Weiterhin wurde ein Brunnen beschädigt, der daraufhin versiegte. Nach dem Erdbeben wurde ein 35 Meter langer Riss in der Erdoberfläche entdeckt. Zudem lösten sich Blöcke aus dem Boden und wurden um einige Zentimeter versetzt, wie auf Bildern der Seite daijiworld erkennbar ist.
Bereits in den vergangenen Monaten wurden ähnliche Phänomene, in Kombination mit einem grollenden Geräusch in dem Dorf aufgezeichnet. Auch sei der Grundwasserspiegel zeitweise deutlich höher gewesen, als normalerweise. Geologen reisten nach Manchikere um die Situation zu untersuchen.

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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