Dominikanische Republik: Viele Schulen bei Erdbeben beschädigt – Zwei Tote bei Nachbeben

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Fast auf dem Tag genau 5 Jahre, nachdem ein verheerendes Erdbeben zehntausende im Nachbarland Haiti tötete, verursachte am Dienstag Morgen Ortszeit ein Beben moderater Stärke den Süden der Dominikanischen Republik und hinterließ einige Schäden. Nach Angaben lokaler Behörden hatte das Erdbeben Magnitude 4.7. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Baharona, 145 km westlich der Hauptstadt Santo Domingo und 100 km östlich von Port-au-Prince. Auch im Osten von Haiti wurde das Beben wahrgenommen.
In der Region Baharona verursachten die Erschütterungen Panik unter der Bevölkerung. Viele Bewohner verließen ihre Häuser. Öffentliche Gebäude wurden evakuiert. Mehrere Schulgebäude erlitten durch das Beben teils größere Schäden und wurden evakuiert. Einsturzgefahr besteht nach ersten Untersuchungen jedoch an keinem der Gebäude. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch nicht klar. Verletzte gab es offenbar nicht.
In der kleinen Stadt Salinas direkt am Epizentrum seien nach ersten Meldungen die Schäden am größten. Einzelne Gebäude sollten schwer beschädigt worden sein. Auch hier gibt es zur Zeit keine Meldungen über Verletzte.

Update 14.02 Uhr, 15. Januar
Bei einem kleinen Nachbeben mit Magnitude 3.0 kam es am Mittwochmorgen Ortszeit zu einem Zwischenfall in einem Salzbergwerk nahe der Stadt Puerto Alejandro. Dabei wurden zwei Bergleute von abrutschenden Salzmassen getötet. Einer starb direkt am Unfallort, der andere später im Krankenhaus. Weitere Personen kamen nicht zu schaden.

DomRep

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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