Polen: Erdbeben in Niederschlesien ohne Auswirkungen

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Vergangene Nacht riss ein relativ starkes Erdbeben die Menschen im Bergbaugebiet Niederschlesien aus den Betten. Das Beben hatte Magnitude 4.3, das Epizentrum des Bebens lag im Südwesten von Polen, etwa 80 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
Ausgelöst werden Erdbeben in dieser Region durch die intensive Bergbauaktivitäten. Das Erdbeben war deutlich in umliegenden Städten spürbar, vor allem in Polkwitz. Unter Tage arbeiteten zur Zeit des Bebens 8 Bergleute, die nach dem Beben die Mine sicherheitshalber verließen. Es kam aber zu keinen Zwischenfällen. Bewohner der umliegenden Orte haben bisher keine Schäden gemeldet. Gewöhnlich treten bei induzierten Beben dieser Stärke einzelne Schäden auf.

Schlesien

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Jens Skapski

Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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