Indonesien: Schweres Erdbeben in der Floressee – Hunderte Gebäude beschädigt

Um 14.45 Uhr MEZ traf ein schweres Erdbeben den Süden von Indonesien. Nach vorläufigen Angaben von Geofon und USGS erreichte es Magnitude 6.9. Von der Indonesischen Meteorologie- und Geophysikbehörde wird Magnitude 7.1 angegeben. Das Epizentrum lag in der Floressee zwischen der gleichnamigen Insel Flores und Sulawesi im Norden. Das Hypozentrum lag in etwa 560 km Tiefe. Damit zu tief, um größere Schäden oder einen Tsunami zu verursachen, da die Intensität deutlich geringer ist, als bei oberflächennahen Erdbeben. Im Westen wurden die Erschütterungen bis nach Bali, 800 km entfernt, wahrgenommen. Auch weite Teile von Sulawesi, sowie Osttimor mit der Hauptstadt Dili lagen im Schüttergebiet. Frühere Erdbeben in dieser Region waren meist bis in den Norden vor Australien spürbar. Aktuell gibt es noch keine Meldungen dazu.

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Wir rechnen nicht damit, dass es infolge des Bebens zu schweren Schäden kommt. Einzelfälle auf Flores und Nachbarinseln können nicht ausgeschlossen werden.

Update 28. Februar
Mehrere hundert Gebäude wurden nach ersten Meldungen auf der Insel Flores beschädigt. Einige schwer. Eingestürzt ist kein Gebäude. Meldungen über Verletzte gibt es nicht.

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Floressee

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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