China: Zwei Tote und 13 Verletzte bei Erdbeben in Anhui

Ein moderates Erdbeben traf am Samstag um 7.13 Uhr MEZ die Chinesische Provinz Anhui. Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 4.3. Das Epizentrum lag im Norden von Anhui nahe der Millionenstadt Fuyang, etwa 750 km südlich von Peking.
Erste Meldungen des Katastrophenschutz bestätigen, dass in mehreren Dörfern nordöstlich von Fuyang einige Gebäude, überwiegend ältere, leicht beschädigt wurden. Details dazu sind noch nicht bekannt. Mindestens 3 Personen wurden beim Erdbeben verletzt.

Update 12.42 Uhr
Die Zahl der Verletzten ist auf 13 gestiegen. Es soll sich nur um leichte Verletzungen handeln.

Update 14.20 Uhr
Einer der Verletzten ist im Krankenhaus gestorben.
Zu den verursachten Schäden gibt es noch keine detaillierten Informationen. Einige Häuser sind jedoch teilweise eingestürzt. Nach aktuellen Meldungen sollen mehr als ein Dutzend Menschen wegen Verletzungen in Krankenhäusern behandelt werden.

Update 15.19 Uhr
Eine zweite Person starb im Krankenhaus infolge der Verletzungen. Bei den Toten handelt es sich um eine 64 jährige Frau und einen 75 jährigen Mann, die durch einstürzende Mauern tödlich am Kopf verletzt wurden.

Update 18.18 Uhr
Die Auswertung der Schäden ergab, dass durch das Erdbeben insgesamt 155 Häuser zerstört worden sind. 11079 Häuser wurden beschädigt, davon 4152 schwer. Etwa 41000 Menschen sind betroffen. Neben den beiden Todesopfern gab es 13 Verletzte.

Weitere Informationen folgen…

Anhui

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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